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Untersuchungsbehörde ermittelt nach Absturz von Flieger

Marl. Nach dem Absturz eines einmotorigen Flugzeugs in Marl hat die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) die Ermittlungen zur Absturzursache aufgenommen. Zwei Mitarbeiter seien bereits seit Donnerstagabend mit der Untersuchung befasst, sagte BFU-Sprecher Germout Freitag in Braunschweig.

Der Flieger war am Donnerstag auf ein Feld gestürzt und ausgebrannt. Der Pilot, ein 69-Jähriger aus Marl, erlitt schwere Brandverletzungen und wurde mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Die Absturzstelle liegt etwa fünf Kilometer vom Flugplatz in Marl entfernt.

Bei dem Flugzeug handelt es sich nach Angaben der BFU um einen verkleinerten Nachbau eines englischen Jagdflugzeugs aus dem Zweiten Weltkrieg des Typs „Spitfire“. Es sei noch „relativ neu“ gewesen, sagte der Sprecher. Einen Zwischenbericht zu dem Unfall will die Behörde in vier bis sechs Wochen vorlegen. Bis zum Abschlussbericht könne ein Jahr vergehen.

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