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Starkregen und Gewitter

Unwetter in NRW: Sechs Verletzte durch Blitzeinschlag

ESSEN Ein Unwetter ist über NRW hinweggezogen. Am Niederrhein wurden sechs Menschen durch einen Blitz verletzt. Zwar werden auch für das Ruhrgebiet am Abend Gewitter erwartet, laut Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes könnte es aber im Laufe des Abends zwischen Ruhrgebiet und Münsterland weniger dramatisch werden.

Unwetter in NRW: Sechs Verletzte durch Blitzeinschlag

Gewitter sind auch im Ruhrgebiet und im Münsterland zu erwarten. Mit etwas Glück aber deutlich abgeschwächter als im Rheinland.

Nach Temperaturen an der 30-Grad-Marke in Nordrhein-Westfalen ist am Freitagabend ein Unwetter schweren mit Blitz und Donner über NRW hinweggezogen. In einem Zeltlager in Brüggen am Niederrhein hat ein Blitzeinschlag sechs Menschen verletzt.

Vollgelaufene Keller

Nach Starkregenfällen im Eifelkreis Euskirchen ist die Feuerwehr pausenlos im Einsatz. „Wir haben Notrufe ohne Ende“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Freitagnachmittag. Durch die Wassermassen stünden reihenweise Keller unter Wasser, Straßen seien überflutet. Schwerpunkt seien elf Orte der Stadt Zülpich.  In Bonn fielen Straßenbahnen aus, nachdem Äste in die Oberleitungen gefallen waren und große Gegenstände die Gleise blockierten. Straßen wurden überschwemmt.

Als erste Wetterstation hatte der Flughafen Köln/Bonn am Nachmittag noch eine Temperatur von 30 Grad gemeldet. Die Ozonwerte im Land lagen aber unter der Warnschwelle. In Leverkusen kollabierten 18 Schüler bei dem schwül-warmen Wetter bei einem Sportfest. Einige wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Jugendlichen hatten Kreislaufprobleme bekommen. 

Gewitterzelle bewegt sich nur langsam

Der Deutsche Wetterdienst konnte keine genauen Angabe zur Niederschlagsmenge machen, da es in dem Bereich keine Messstelle gebe. Nach Berechnungen könnten rund 70 Liter pro Quadratmeter gefallen sein, sagte eine Sprecherin. 

In der Nacht erreicht das Gewitter voraussichtlich Ruhrgebiet und Münsterland, allerdings bewegt sich die Gewitterzelle nur sehr langsam. "Ich denke, dass die Region glimpflicher davon kommt", sagt Wolfgang Reiff vom Deutschen Wetterdienst. "Es wird auch hier regnen und Gewitter geben, aber durchaus abgeschwächter, als im Rheinland." 

Der Regen bleibt bis morgen Mittag, danach wird es wieder freundlicher. Reiff verspricht fürs Wochenende "einen friedlichen Mix aus Sonne und Wolken", die Temperaturen liegen am Samstag etwa bei 23 Grad, am Sonntag bei 22 Grad Celsius. 

Ähnliche Aussichten verspricht der Wetterdienst für den Wochenanfang: Temperaturen um die 20 Grad, Sonne und ein paar Quellwolken. 

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