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Katastrophenalarm

Unwetter in Österreich: Ortsteile evakuiert, Auto verschüttet

Wien Heftige Unwetter haben in der Nacht in Österreich weitere Überschwemmungen und Murenabgänge verursacht. Für einige Gemeinden in der Steiermark wurde Katastrophenalarm gegeben, Ortsteile wurden evakuiert.

Unwetter in Österreich: Ortsteile evakuiert, Auto verschüttet

Auf der Tauernautobahn in Salzburg wurde ein Auto von einer Schlammlawine verschüttet, der Fahrer wurde schwer verletzt. Foto: Franz Neumayr

Die Wassermassen rissen Autos mit sich, Bahnstrecken mussten gesperrt werden, Stromleitungen waren unterbrochen. Auf der Tauernautobahn in Salzburg wurde ein Auto von einer Schlammlawine verschüttet, der Fahrer wurde schwer verletzt. Im Laufe der Nacht stabilisierte sich die Situation, berichtete die Nachrichtenagentur APA am Freitag.

Am stärksten von den Unwettern betroffen war die Region um die Stadt Trieben in der Obersteiermark. Dort wurden Dammbrüche befürchtet, Teile der Gemeinde und des Nachbarortes waren von Überschwemmungen bedroht. Mehr als 300 Menschen mussten ihre Häuser verlassen und verbrachten die Nacht in einem Freizeitzentrum. In der Ortschaft Treglwang spülte der starke Regen Schlamm und Geröll meterhoch ins Ortszentrum.

Auf der Tauernautobahn A 10 in Salzburg ging bei Pongau eine riesige Schlammlawine nieder, die Fahrbahn wurde etwa eineinhalb Meter hoch verschüttet und war auch Freitagfrüh noch in beide Richtungen gesperrt. Ein Auto wurde von der Mure an die Leitplanke gedrückt. Der Fahrer aus Kroatien wurde eingeklemmt und schwer verletzt, die Beifahrerin konnte sich in Sicherheit bringen.

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