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Urteil für mutmaßlichen IS-Terroristen erwartet

Im Prozess um einen angeblich geplanten islamistischen Terroranschlag in Düsseldorf soll heute das Urteil verkündet werden. Die Bundesanwaltschaft hat achteinhalb Jahre Haft für den angeklagten mutmaßlichen IS-Terroristen gefordert. Zwar sei der Anschlagsplan für Düsseldorf eine Erfindung des Syrers gewesen. Der habe aber als IS-Terrorist im Bürgerkrieg in Syrien gekämpft und einen Scharfschützen der syrischen Armee erschossen.

Düsseldorf

13.06.2018
Urteil für mutmaßlichen IS-Terroristen erwartet

Urteil für mutmaßlichen IS-Terroristen erwartet. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

Zwei ehemalige Mitangeklagte waren von ihm zu Unrecht belastet und vor Monaten freigesprochen worden, nachdem er sein Geständnis widerrufen hatte. Mit dem angeblich geplanten Massaker in Düsseldorf soll sich der Syrer sich für seine Informationen eine Belohnung, Aufenthaltsrecht und den Nachzug seiner Familie erhofft haben.

Er war 2015 über die Balkan-Route nach Deutschland gekommen. Seine Verteidiger forderten eine Strafe von unter sechs Jahren Haft. Saleh A. habe gegen eine lupenreine Diktatur gekämpft und sei unfreiwillig beim IS gelandet. Am 1. Februar 2016 war er auf einer Polizeiwache in Paris erschienen und hatte seine Terrorstory erzählt. Die vermeintlichen Anschlagspläne hatten damals für enormes Aufsehen gesorgt. Es sei ein verheerender Anschlag wie in Paris geplant, hatte er behauptet.

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