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VHS und QuaBeD entwickeln Ideen für neue Beschäftigungsfelder

WITTEN "Ich möchte einen Grund haben, wieder aufzustehen", das hört Bettina Sommerbauer (39), die kommissarische Leiterin der Volkshochschule, von Teilnehmern an Qualifizierungs- und Beschäftigungsmaßnahmen immer wieder. Zusammen mit ihrer Kollegin vom QuaBeD entwickelt sie neue Ideen um möglichst vielen Teilnehmern diesen Grund zu geben.

von Von Susanne Linka

, 12.08.2008
VHS und QuaBeD entwickeln Ideen für neue Beschäftigungsfelder

Haben schon die Zutaten für so manches erfolgreiches Maßnahmenkonzept zusammengerührt: Bettina Sommerbauer (l.) und Marion Schmitt.

Gemeinsam mit Marion Schmitt (52), der Geschäftsführerin der Qualifizierungs- und Beschäftigungsgesellschaft des Diakonischen Werkes, brütet Bettina Sommerbauer bereits seit neun Jahren immer wieder erfolgreich neue Ideen für Projekte aus, die Arbeitslosen wieder ein geregeltes Leben und geregelte Einkünfte bringen sollen. Qualifizierung und Betreuung in Kombination erfolgsversprechend Natürlich könne man nicht alle Teilnehmer wirklich wieder so weit bringen, dass sie auch Spaß an der Arbeit haben. Manchmal sei die Maßnahmen-Dauer auch einfach zu kurz, als dass Qualifizierung und sozialpädagogische Betreuung wirklich Früchte tragen könnten, weiß Marion Schmitt. Nur die Kombination dieser beiden Elementen sei erfolgversprechend. Von den früher verbreiteten Arbeitsgelegenheiten ohne Vermittlung und Betreuung hält sie daher gar nichts.

Engagiertes Doppel legt sich ins Zeug Das engagierte Doppel Sommerbauer/Schmitt verweist dagegen auf eine Vermittlungsquote von 70 Prozent bei seinen Schulungen zur Sicherheitsfachkraft. "Leute, die in Arbeitslosigkeit verharren, werden krank, sie verlieren ihr Selbstbewusstsein", betonen beide. Gebraucht würden Instrumente, um Abhilfe zu schaffen

Kooperation von QuaBed und VHSMit Leidenschaft legen sich die beiden dafür ins Zeug, sie mit ihren Projektideen zu schaffen: Derzeit laufen allein elf größere Programme in Kooperation von QuaBeD und VHS, weitere sind in der Mache. "Das Zwei-Mädel-Haus ist akzeptiert", unterstreichen beide, dass es keine Eifersüchteleien anderer Anbieter gebe. Schließlich würden sowohl QuaBeD als auch VHS mit anderen Institutionen punktuell zusammenarbeiten.

"Wir ergänzen uns einfach gut", bekräftigt das Duo. Zum Beispiel im Bereich der Tagesmütter-Qualifizierung: "Die VHS kann die Zertifikate ausstellen, und wir haben die Kontakte zu den Familien und Institutionen, die solche Arbeitskräfte brauchen", bilanziert die QuaBeD-Geschäftsführerin. In ihrer Zusammenarbeit mit der VHS sei das Ganze mehr als die Summe seiner Teile.