Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

VW-Beschäftigte sollen Prämie von 4100 Euro bekommen

Wolfsburg. Trotz Dieselkrise, drohenden Fahrverboten oder Kartellverdachts: Volkswagen glänzt mit Rekordergebnissen. Auch die Mitarbeiter bekommen davon etwas ab.

VW-Beschäftigte sollen Prämie von 4100 Euro bekommen

Die Erfolgsbeteiligung geht an die Tarifbeschäftigten der Werke Wolfsburg, Hannover, Emden, Salzgitter, Braunschweig und Kassel sowie der Finanztochter. Foto: Julian Stratenschulte

Angesichts der Rekordergebnisse im vergangenen Jahr stockt Volkswagen die Prämie für die rund 120 000 VW-Mitarbeiter im Haustarif auf.

Die Tarifbeschäftigten der Volkswagen AG erhalten eine um einen „Anerkennungsbetrag“ ergänzte Erfolgsbeteiligung von 4100 Euro, wie Volkswagen in Wolfsburg bekanntgab. Der Erfolgsbeteiligung liege eine tariflich vereinbarte zweijährige Berechnung zugrunde.

Der Vorstand habe nach Gesprächen mit den Betriebsratsvorsitzenden der westdeutschen Werke beschlossen, die Prämie wegen des Einsatzes der Belegschaft und des „herausragenden geschäftlichen Erfolgs“ um den Anerkennungsbetrag zu ergänzen.

Im vergangenen Jahr lag die Erfolgsbeteiligung bei 2905 Euro. Ein Anteil von 1621 Euro wurde bereits Ende November 2017 an die Mitarbeiter gezahlt, mit dem Mai-Entgelt soll nun der Rest folgen. „Die Anerkennungsprämie hat sich diese Belegschaft verdient“, sagte Betriebsratschef Bernd Osterloh der VW-Betriebsratszeitung „Mitbestimmen“, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Konzernchef Matthias Müller betonte, die Beschäftigten hätten eine starke Mannschaftsleistung gezeigt. VW-Markenchef Herbert Diess sagte, es gelte zu würdigen, dass die Marke Volkswagen „trotz aller Widrigkeiten“ heute viel besser dastehe. Personalvorstand Karlheinz Blessing sagte, der besondere Einsatz der Belegschaft verdiene Anerkennung - darin seien sich Vorstand und Betriebsrat einig.

Der Autokonzern hatte im vergangenen Jahr unterm Strich 11,4 Milliarden Euro eingefahren - damit fiel der auf die Aktionäre entfallende Gewinn mehr als doppelt so hoch aus wie im Vorjahr. Der Umsatz stieg um 6,2 Prozent auf 230,7 Milliarden Euro. Die Erfolgsbeteiligung geht an die Tarifbeschäftigten der Werke Wolfsburg, Hannover, Emden, Salzgitter, Braunschweig und Kassel sowie der Finanztochter.

Zum Vergleich: Bei Daimler sollen die rund 130 000 nach Tarif Beschäftigten in Deutschland im April bis zu 5700 Euro bekommen. Im Vorjahr hatte es 5400 Euro gegeben.

THEMEN

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Wirtschaft

Ex-Sparkassenchef Fahrenschon muss doch nicht vor Gericht

München. Eigentlich sollte Georg Fahrenschon an diesem Donnerstag in München wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung auf der Anklagebank Platz nehmen. Doch nun kommt es zu einer neuen Wendung in dem Fall des Ex-Sparkassenchefs.mehr...

Wirtschaft

Airbus bringt Eurofighter als Tornado-Nachfolger ins Spiel

Berlin. Als möglichen Nachfolger für das in die Jahre gekommene Kampfflugzeug Tornado bei der Bundeswehr bringt Airbus den Eurofighter in Stellung. Gemeinsam mit der Eurofighter GmbH übergab der europäische Flugzeugbauer sein Angebot, den Eurofighter weiter zu entwickeln.mehr...

Wirtschaft

Zerschlagung von Innogy bringt viel Unruhe

Essen. Uwe Tigges bleibt Vorstandsvorsitzender bei Innogy, Ex-Chef Peter Terium bekommt 12 Millionen Euro Abfindung. Das ist bei der RWE-Tochter geklärt. Aber sonst ist bei dem Energiekonzern, den es Ende kommenden Jahres nicht mehr geben soll, noch vieles offen.mehr...

Wirtschaft

Ifo-Geschäftsklima trübt sich fünften Monat in Folge ein

München. Die Stimmung in den deutschen Unternehmen hat sich im April den fünften Monat in Folge eingetrübt. Das Geschäftsklima fiel um 1,2 Punkte auf 102,1 Zähler, wie das Ifo-Institut in München mitteilte.mehr...