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Griechenland

Varoufakis: Euro-Zone wird es nicht zum Grexit kommen lassen

London Griechenlands Finanzminister Gianis Varoufakis rechnet nicht damit, dass die europäischen Regierungen sein Land aus der Euro-Zone drängen werden.

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Griechenlands Regierungschef Tsipras zeigt sich weiter optimistisch, dass eine Lösung gefunden wird. Foto: Julien Warnand

Finanzminister Yanis Varoufakis hofft, dass Gedankenspiele über einen Grexit letztlich nur ein Bluff sind. Foto: Gregor Fischer

"Ich glaube nicht, dass irgendein europäischer Politiker oder Bürokrat diesen Weg gehen wird", sagte Varoufakis der britischen BBC. Große Hoffnung setzt Varoufakis dabei auf Bundeskanzlerin Angela Merkel. Andere Kräfte in Deutschland seien in dieser Frage gespalten.

Auf die Frage, ob die Euro-Partner und der Internationale Währungsfonds (IWF) nur blufften, antwortete Varoufakis: "Ich hoffe es." Zu den letzten Forderungen aus Brüssel sagte er: "Das ist eine andere Version von gescheiterten Vorschlägen aus der Vergangenheit." Diese lege man auf dem Tisch, wenn man kein Abkommen wolle. "Ich werde kein Abkommen unterzeichnen, das die Krise nur noch schlimmer macht", sagte er.

Varoufakis bezog sich dabei insbesondere auf geforderte Kürzungen bei Renten und Pensionen. "Ich glaube nicht, dass die Deutschen diese Art von grausamen Kürzungen fordern, die die schwächsten Bürger Griechenlands treffen würden." Die Vorschläge seiner Regierung nannte Varoufakis dagegen konservativ und moderat.

von dpa

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