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Gegen Zahlung von 600 Euro

Vater griff Schwerter Schiri an: Prozess eingestellt

DORTMUND/Schwerte Der Angriff kam ohne Vorwarnung: Vor 15 Monaten hat ein Zuschauer während eines A-Jugend-Spiels in Dortmund den Schwerter Schiedsrichter Gregor Podeschwa attackiert. Verurteilt wurde der 40-Jährige dafür allerdings nicht. Das Amtsgericht hat das Strafverfahren gegen Zahlung von 600 Euro eingestellt.

Vater griff Schwerter Schiri an: Prozess eingestellt

Wurde auf dem Fußballplatz attackiert: Gregor Podeschwa, Schiedsrichter und Trainer aus Schwerte.

Es passierte in der 88. Minute. Die Partie zwischen den Sportfreunden Sölderholz und der SG Phönix Eving war eigentlich schon gelaufen. Doch dann wurde der Sohn des Angeklagten plötzlich gefoult. "Ich dachte, sein Fuß wäre gebrochen", sagte der 40-Jährige vor Gericht. Kurz darauf hatten sich die Ereignisse überschlagen.

SCHWERTE Auf die Beschuldigten im Fall um den attackierten Schwerter Schiedsrichter kommen harte Strafen zu. Die Jugendspruchkammer Dortmund sprach das Urteil: Geldstrafen, mehrwöchige Sperren und ein Platzverbot für einen Vater und zwei Spieler der SG Phönix Eving. Uns verriet Schiedsrichter Gregor Podeschwa, wie es für ihn weitergeht.mehr...

SÖLDERHOLZ Ein Jugendfußball-Spiel in Sölderholz, 88. Minute: Ein Schiedsrichter zieht nach einem Foul Gelb. Der Vater des Gefoulten rastet aus: Er stürmt auf den Schiedsrichter zu und tritt ihn in den Rücken. Der Mann aus Schwerte muss ins Krankenhaus.mehr...

Der Angeklagte war auf den Platz gestürmt und hatte Schiedsrichter Gregor Podeschwa einen Ellenbogen in den Rücken gerammt. Dann schnipste er ihm auch noch eine Zigarette ins Gesicht. Eine Woche lang war Podeschwa anschließend arbeitsunfähig, monatelang hat er nicht mehr gepfiffen.

SCHWERTE/DORTMUND Nach der Attacke auf einen Schiedsrichter aus Schwerte meldet sich jetzt der betreffende Verein aus Dortmund zu Wort: Der Fall sei doch gar nicht so schlimm gewesen, so der Jugendleiter der SG Phönix Eving.mehr...

Nach der Attacke war der Angeklagte bereits vom Sportgericht verurteilt worden. Sechs Monate lang durfte er seinen Sohn auf keinen Sportplatz mehr begleitet. Im Strafprozess vor dem Dortmunder Amtsgericht hatte er von einem "Blackout" gesprochen.  

Massenschlägerei in der Kreisliga

Fliegende Fäuste nach Tritt und Beleidigungen

CASTROP-RAUXEL Nach einer Massenschlägerei im Herner Kreisligaspiel zwischen dem Tabellendritten SuS Merklinde und Spitzenreiter Firtinaspor Herne musste das Spiel nach 65 Spielminuten vom Schiedsrichter abgebrochen werden. Ein Merkliner Spieler musste ins Krankenhaus. Beide Mannschaften beschuldigen sich, die Schlägerei ausgelöst zu haben.mehr...

HÖRDE Bei einem Meisterschaftsspiel zwischen dem VfL Hörde und dem Aplerbecker SC fühlte sich ein Schiedsrichter bedroht. Er brach das Spiel ab, verschwand in der Kabine und rief die Polizei. Ein Sportgericht sieht den Fall ganz anders. Der VfL Hörde kann hoffen.mehr...

Gefährliche Körperverletzung

Verurteilt: Fußball-Trainer hat Schiri getreten

CASTROP-RAUXEL Prellungen und eine Gehirnerschütterung hat ein Schiedsrichter aus Ickern bei einem Fußballspiel der Kreisliga C im September erlitten. Nach einem Platzverweis hatte es Tumulte gegeben. Der Trainer von BW Baukau II wurde nun wegen gefährlicher Körperverletzung schuldig gesprochen. Er hatte den Schiri getreten.mehr...

DORSTFELD Nach seinem Pfiff hagelte es Schläge: Ein Schiedsrichter ist am Samstagnachmittag bei einem Freizeit-Fußballturnier auf dem Sportplatz Hahnenmühlenweg von acht wütenden Zuschauern bedrängt worden. Als ein Mann ihm helfen wollte, wurde er zusammengeschlagen.mehr...

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