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Tödliches Familiendrama

Vater im Koma - Messer war Tatwaffe

ILSEDE Nach ersten Obduktionsergebnissen sind die vier in Groß Ilsede bei Peine getöteten Kinder an schweren Schnittverletzungen gestorben. Tatwaffe sei ein Messer gewesen, sagte eine Polizeisprecherin am Samstag. Der Vater liegt nach einem Suizidversuch im Koma.

Vater im Koma - Messer war Tatwaffe

Nachbarn legen Blumen vor dem Haus in Ilsede nieder, in dem ein Vater vermutlich seine vier Kinder im Schlaf tötete. Foto: Peter Steffen

Weitere Obduktionsergebnisse sollen in den nächsten Tagen vorliegen. So soll zum Beispiel geklärt werden, ob die Kinder betäubt waren. Der tatverdächtige Vater liegt nach wie vor im Koma. Er schwebe weiter in Lebensgefahr und werde vermutlich noch mehrere Tage nicht vernehmungsfähig sein, sagte eine Polizeisprecherin am Samstag. Der 36-Jährige steht im Verdacht, in der Nacht zum Freitag in Ilsede seine vier schlafenden Kinder im Alter von 12, 9, 7 und 5 Jahren getötet zu haben, während die Mutter auf einer Urlaubsreise im Ausland war. Anschließend hatte der 36-Jährige versucht, sich selbst umzubringen. Er liegt mit schwersten Verletzungen im künstlichen Koma in einer Klinik. Im Laufe des Samstags will die Polizei eine Pressemitteilung zum Stand der Ermittlungen herausgeben.

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