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Verbraucherzentrale warnt vor falschen Datenschützern

Mainz (dpa) Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz warnt vor unredlichen Geschäftemachern, die sich die Ängste viele Menschen nach dem aktuellen Datenklau-Skandal zunutze machen wollen.

Mit unzulässigen und unerwünschten Telefonanrufen böten sie vermeintlichen Schutz der persönlichen Daten, teilte die Zentrale am 18. August in Mainz mit. Die angeblichen Datenschützer stellten sich als «Deutscher Verband gegen Datenmissbrauch und Werbebelästigung» oder mit ähnlichen Namen vor und versprächen gegen einen Betrag von rund 40 bis 60 Euro Schutz vor lästigen Anrufen und unberechtigten Abbuchungen. Wie das konkret gehen soll, verrieten sie jedoch nicht.

Die Verbraucherzentrale empfiehlt, sich nicht auf Geschäfte mit solchen Organisationen einzulassen, Kontobewegungen weiterhin sorgfältig zu kontrollieren und unberechtigte Abbuchungen schnellstmöglich zurückzurufen. Seien durch die Telefonanrufe Verträge unlauter zustande gekommen oder untergeschoben worden, sollten sich Betroffene wehren und diese umgehend widerrufen beziehungsweise anfechten.

Musterbriefe für den Widerspruch zur Einwilligung in die Datenweitergabe sowie zum Widerspruch gegen eine Abbuchung ohne Einzugsermächtigung bietet die Verbraucherzentrale nach eigenen Angaben auf ihrer Webseite unter «vz-rlp.de». Außerdem ruft sie Betroffene, die Opfer einer unberechtigten Einzugsermächtigung wurden, dazu auf, dies zu melden. Die Verbraucherzentralen haben dazu eine Online-Umfrage gestartet, die ebenfalls auf der Homepage der Verbraucherzentrale zu finden ist.

Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz: www.vz-rlp.de

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