Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Verhütende Frauen wählen anders aus

London (dpa) Die Pille ist einer Studie zufolge schlecht für die Partnerwahl und kann sogar das Ende einer Beziehung einläuten. Denn durch das hormonelle Verhütungsmittel wählten Frauen andere Männer aus als mit ihrem natürlichen Instinkt ohne Pille.

Das fanden britische Wissenschaftler in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie der Universität Liverpool heraus. Demnach fühlt sich eine Frau anhand des Geruchs normalerweise von Männern angezogen, die genetisch verschieden von ihr sind. Und das ist gut für die Nachkommen. Doch durch die Pille suche sich eine Frau eher genetisch ähnliche Partner aus, berichteten die Wissenschaftler.

Diese «Störung» der instinktiven Partnerwahl könne zu einem höheren Risiko von Fehlgeburten, Empfängnisproblemen und längeren Abständen zwischen Schwangerschaften führen. Wenn beide Elternteile einem Kind ähnliche Gene vererben, führe dies zudem zu einem schlechteren Immunsystem des Kindes.

Für die Studie wurden hundert Frauen - jeweils vor und nach dem Start der Pilleneinnahme - befragt, welche Geruchsprobe von sechs verschiedenen Männern sie am attraktivsten fänden. Nach Auskunft von Studienleiter Craig Roberts interessierten sich Frauen, die die Pille nehmen, mehr für genetisch ähnliche Männer. Dies könne jedoch nicht nur zu Fruchtbarkeitsproblemen führen. Nach Roberts Angaben könnten Beziehungen auch auseinanderbrechen, wenn die Frau die Pille absetzt, weil sie dann ihren Partner nicht mehr attraktiv findet.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Wissenschaft

Siliziumkugel soll Kilogramm neu definieren

Braunschweig (dpa) Runder und glatter geht es kaum noch: Die silbrig schimmernde Kugel ist so perfekt, dass sie nirgends mehr als rund 50 millionstel Millimeter (Nanometer) von der idealen Form abweicht.mehr...

Wissenschaft

Weibliche Goldhamster in freier Natur tagaktiv

London (dpa) Goldhamster gelten als nachtaktive Tiere und bringen manchen Haustierfreund um den Schlaf. In freier Natur sind Goldhamster-Weibchen jedoch überraschenderweise tagaktiv, wie Forscher nun herausgefunden haben.mehr...

Wissenschaft

Ältestes Goldschmuckstück Amerikas gefunden

Washington (dpa) Das älteste bekannte goldene Schmuckstück Amerikas haben Archäologen am Titicacasee in Peru ausgegraben. Die Kette mit neun Perlen sei etwa 4000 Jahre alt, berichten Mark Aldenderfer von der Universität Arizona in Tucson und Kollegen.mehr...

Wissenschaft

Skelett von unbekanntem Meereskrokodil entdeckt

Rio de Janeiro (dpa) In Brasilien haben Wissenschaftler die versteinerten Überreste einer bislang unbekannten Krokodilart entdeckt, die vor rund 62 Millionen Jahren im Meer gelebt haben soll.mehr...