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Verkauf von Hasseröder und Diebels stockt

Der Verkauf der beiden Traditionsbrauereien Diebels und Hasseröder an einen hessischen Finanzinvestor steht auf der Kippe. Es seien wieder Gespräche mit anderen Interessenten aufgenommen worden, teilte der Eigentümer Anheuser-Busch Inbev Deutschland am Montag mit. Inbev hatte sich im Januar vertraglich mit dem Investmentunternehmen CKCF aus Kronberg auf den Verkauf geeinigt. Die Transaktion sollte Mitte dieses Jahres abgeschlossen werden.

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Wernigerode/Issum

, 02.07.2018
Verkauf von Hasseröder und Diebels stockt

Bierflaschen des Konzerns Anheuser-Busch Inbev von verschiedenen Marken. Foto: Daniel Karmann/Archiv

Bisher sei CKCF jedoch nicht allen Vertragsanforderungen nachgekommen, heißt es in der Mitteilung. „Vor diesem Hintergrund führt Anheuser-Busch Inbev Deutschland parallel zur Zusammenarbeit mit der CK Corporate Finance Gruppe erneut Gespräche mit ausgewählten Interessenten.“ Der Verkauf sei aber nicht gescheitert und könne auch noch mit CKCF zustande kommen, betonte eine Sprecherin. CKCF war zunächst für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) forderte, „dass Anheuser-Busch Inbev jetzt rasch Klarheit über den weiteren Weg der traditionsreichen Standorte Wernigerode und Issum sowie aller weiteren Standorte und der Arbeitsplätze schafft“.

Angesichts sinkender Bierabsätze will sich Inbev nach den Worten von Deutschland-Chef Harm van Esterik in der Bundesrepublik künftig voll auf die Weiterentwicklung seiner nationalen Marken Beck's, Franziskaner und Corona konzentrieren.

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