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Verkauf von Schokolade gestoppt

LEGAU/BERLIN Nach dem Fund eines krebserregenden Stoffs wird eine Bitterschokolade aus Bioherstellung vom Markt genommen.

Der Verkauf der Marke „Bio Negro“ wurde nach Angaben des Herstellers Rapunzel am Donnerstag gestoppt. „Außerdem haben wir eine umfassende Analyse in Auftrag gegeben, die die Ursachen untersuchen soll“, sagte Rapunzel-Sprecherin Heike Kirsten in Legau im Unterallgäu. Bereits gekaufte Tafeln könnten zurückgegeben werden. Die „Stiftung Warentest“ hatte bei einer Untersuchung von 25 Sorten dunkler Schokolade in „Bio Negro“ den krebserregenden Stoff Benzpyren entdeckt.

 "Extrem hohe Belastung"

Allein „Bio Negro“ - als einzige Marke im Test, die Biokriterien mit fairem Handel vereint - schnitt „mangelhaft“ ab. Die Schokolade habe eine „extrem hohen Belastung“ von Benzpyren aufgewiesen. Dieser Stoff gehört zur Gruppe der polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) und gilt als eines der stärksten Karzinogene (Krebserreger). Außerdem beeinträchtigt Benzpyren (1,2-Benzpyren, BenzoÄaÜpyren) die Fortpflanzungsfähigkeit des Menschen und kann ungeborene Kinder schädigen.

Übelkeit oder Nierenschäden

Alle getesteten Produkte enthielten außerdem das Schwermetall Cadmium, das in hoher Dosierung zu Übelkeit oder Nierenschäden führen kann. Gerade Tafeln mit viel Edelkakao seien davon betroffen, heißt es in der jüngsten Ausgabe des Magazins „Test“. Bis heute gebe es jedoch keinen Grenzwert für Cadmium in Schokolade.

"Discounter-Schokoladen" schneiden gut ab

Acht Sorten wurden im Test mit „Gut“ bewertet. Besonders Schokoladen von Discountern erhielten gute Noten, einige Edelmarken schafften hingegen nur ein „Ausreichend“. Bitterschokolade hat in der Regel mindestens 60 Prozent Kakaoanteil. Der Umsatz dieser Sorten ist den Angaben zufolge im vergangenen Jahr um rund 23 Prozent gestiegen.

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