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Verkehr soll ohne Ampel fließen

RN-Aktion Verkehr(t)

Alte Benninghofer Straße, Burgunderstraße, Am Ölpfad und Am Bruchheck - vier Straßen führen den Verkehr auf die Kreuzung. Drei davon mit Tempo 30. 14 Ampelmasten versehen dafür ihren Dienst. „Das sind 14 zu viel“, meint RN.de-Leser Gerd Aldenhoven.

HÖRDE

von Von Peter Bandermann

, 17.08.2010
Verkehr soll ohne Ampel fließen

Seit Jahr und Tag regelt eine Ampel den Verkehr auf der Kreuzung - Gerd Aldenhoven fragt: "Muss das sein?"

„Auf drei dieser Straßen gilt Tempo 30. Wenn jetzt auf den wenigen Metern Am Ölpfad das Tempo von 50 auf 30 gesenkt würde, wäre die Signalanlage mit ihren 14 Masten vollkommen überflüssig“, so der Dortmunder, der darin zwei Vorteile erkennt: ►Erstens fließt der Verkehr flüssiger. ►Zweitens spart die Stadt Dortmund Geld. Letzteres bestätigt der Leiter der Abteilung für Straßenverkehrsrecht im Tiefbauamt der Stadt, Jürgen Feuser. Die Wartungs- und die Stromkosten fallen weg. Vor allem den Austausch des alle 20 Jahre zu wechselnden Steuergeräts könnte sich die Stadt sparen. Einspareffekt: Je nach Typ zwischen 20.000 und 100.000 Euro. Vor einer Demontage müsse die Stadt prüfen, ob die Sicherheit beeinträchtigt würde. Das gilt vor allem für Fußgänger. Die Stadt prüfe stetig, wo Ampeln demontiert werden könnten – Feuser erinnert daran, dass sie nicht grundlos aufgestellt worden sind. Mit einem Antrag an ihre Bezirksvertretung können die Bürger solche Ampelanlagen zur Demontage vorschlagen.