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Verkehrsunfälle - Wo leben Kinder am gefährlichsten?

Bergisch Gladbach (dpa) In Norddeutschland verunglücken deutlich mehr Kinder im Straßenverkehr als im Süden des Landes. Das zeigt der neue Kinderunfallatlas der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt).

Am gefährlichsten ist es demnach in Hannover. In der Zeit von 2003 bis 2005 kamen dort 3,9 Unfälle auf 1000 Kinder, wie die Behörde in Bergisch Gladbach mitteilte. Dahinter kommt Bremen. Düsseldorf steht an dritter Stelle. Dort betrug die Unfallquote 3,7. Am Besten schnitt Leipzig mit 2,7 Unfällen je 1000 Kinder ab, gefolgt von München und Nürnberg. Die Ursachen wurden nicht untersucht.

Im Kinderunfallatlas sind Unfallschwerpunkte auf der Landkarte rot gekennzeichnet, Gebiete mit wenigen Unfällen grün. Kreise und Städte sollen so ihre Ergebnisse vergleichen können, um zu schauen «was machen andere vielleicht besser», sagte BASt-Mitarbeiterin Nicola Neumann-Opitz. «Vorher wusste ein Kreis vielleicht gar nicht, dass er ein Problem hat.» Die Ergebnisse sind zudem nach Art der Verkehrsteilnahme der Kinder aufgeschlüsselt, also ob sie als Fußgänger, Radfahrer oder Mitfahrer im Auto unterwegs waren. So könne gezielter Geld in den Bereichen eingesetzt werden, wo es die meisten Probleme gibt.

Als Fußgänger verunglücken Kinder in Nordrhein-Westfalen am häufigsten. Essen liegt hier unter den deutschen Großstädten sogar an der Spitze. Dies habe auch damit zu tun, dass Kinder in Ballungsräumen wie dem Ruhrgebiet öfter zu Fuß unterwegs seien, erklärte Neumann-Opitz. In den ländlichen Gebieten Bayerns ist der Nachwuchs dagegen als Mitfahrer in Autos besonders gefährdet.

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