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Verlustvortrag für neue Erbfälle nicht mehr möglich

Berlin (dpa/tmn) Der Gesetzgeber hat den Verlustvortrag im Erbfall mit Wirkung vom 18. August gestrichen. Darauf weist der Bund der Steuerzahler hin. Die neue Regel sei nun im Bundessteuerblatt erschienen und damit in Kraft getreten.

Veröffentlichungsdatum war der 18. August - von diesem Termin an können Erben also nicht verrechnete Verluste nicht mehr geltend machen. Vorher war es möglich, dass zum Beispiel Investitionskosten für Immobilien steuerlich vom Erblasser auf die Erben übergehen und von ihnen mit eigenen Einkünften verrechnet werden konnten. Das ist nun nicht mehr der Fall.

Ein Urteil des Bundesfinanzhofs in München hatte die alte Regelung im Frühjahr gekippt (Az.: GrS 2/04) und eine neue notwendig gemacht. Ursprünglich sollten schon Erbfälle vom Tag der Urteilsveröffentlichung im März an unter die neue Regel fallen - das Bundesfinanzministerium hatte aber zwischenzeitlich die Übergangsfrist verlängert. Als neuer Termin wurde der Tag der Veröffentlichung der neuen Regelung im Bundessteuerblatt festgesetzt.

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