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Vermehrte Leerstände im Zentrum

Phoenix-See

HÖRDE Trotz der künftigen idealen Lage am Phoenix-See weist der Ortskern immer mehr Laden-Leerstände auf. Karsten Hoeing vom Citymanagement sieht die Entwicklung aber nicht dramatisch.

von Von Christian Stein

, 04.08.2010
Vermehrte Leerstände im Zentrum

Die großen Einkaufsmöglichkeiten gibt's im Hörder Zentrum nicht, denn viele Geschäfte stehen im Moment leer.

„Bei vielen Lokalen verbuchen wir bereits großes Interesse von möglichen Investoren“, verriet der Raumplaner auf Anfrage. Keine Kopfschmerzen bereitet dem Citymanagement die Lage rund um die Schlanke Mathilde. „Bis auf zwei Lokale, die noch leer stehen, aber vermutlich bald wieder in festen Händen sind, ist hier der Bedarf vollkommen gedeckt“, erklärte Karsten Hoenig. Nach Angaben des Citymanagers spielt der Mietpreis eine entscheidende Rolle. „Mit der Lage am Phoenix-See steigt natürlich auch demnächst der Mietzuschlag. Und den können oder wollen viele Einzelhändler nicht stemmen“, weiß Karsten Hoenig.   Kritisch müsste die Situation auf den Nebenstraßen – sprich Alfred-Trappen-Straße, Faßstraße und Hörder Semerteichstraße – betrachtet werden. Hier vermerken die Citymanager mehrfache Laden-Leerstände.

Eine Zählung im März dieses Jahres habe ergeben, dass im Hörder Zentrum 14 Immobilien ungenutzt blieben – zu viel für einen baldigen Erholungs- und Technologie-Standort. „Das Niveau an den angebotenen Produktpaletten ist gesunken“, stellte Karsten Hoeing fest, „wir müssen zusehen, eine besondere Mischung an Geschäften im Ortskern zu stabilisieren.“

Zwei Bereiche im Hörder Zentrum seien laut Karsten Hoenig jedoch voll und ganz ausgeschöpft. „Der Markt ist in Sachen Friseursalons und Bäckereien gesättigt“, erklärte der Citymanager. Insgesamt sechs (!) Bäckereien bieten im Ortskern ihre süßen und herzhaften Teilchen an. „Und wir bekommen immer wieder neue Anfragen rein, eine neue Filiale zu eröffnen“, sagte Karsten Hoeing und schmunzelt. Was dem Zentrum nach wie vor fehle, seien Modebekleidungsgeschäfte – sowohl für Kinder, als auch für den Sportbereich. „An diesem Punkt ist Hörde noch rückläufig“, so der Citymanager. 

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