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Vermeintliche Giftfässer: Stecken Identitäre dahinter?

Unbekannte haben am Samstag auf dem Uni-Gelände in Essen fünf gelbe Fässer mit Totenkopf-Symbolen aufgestellt und grüne Farbe auf den Boden geschüttet. Aus Sicherheitsgründen untersuchten Feuerwehr-Experten Farbe und Fässer. Es seien keine verdächtigen Stoffe festgestellt worden, sagte ein Sprecher. In der Nähe der Fässer wurden ihmzufolge Flugblätter der „Identitären Bewegung“ gefunden. Die Essener Polizei machte keine Angaben zum Inhalt der Flugblätter. Der Staatsschutz ermittele, sagte ein Polizeisprecher.

Essen

07.07.2018
Vermeintliche Giftfässer: Stecken Identitäre dahinter?

Blaulicht und Schriftzug „Polizei“ auf dem Dach eines Funkstreifenwagens der Landespolizei. Foto: Jens Büttner/Archiv

Die rechtsextreme Gruppierung wird vom Verfassungsschutz beobachtet. Sie beklagt eine massenhafte Zuwanderung nach Deutschland und Europa und warnt vor Islamisierung und einem moralischen Verfall der Gesellschaft. Der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, hatte die Gruppierung im März als „aktionistisch geprägte Organisation mit öffentlichkeitswirksamen Auftritten“ bezeichnet.

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