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Versatel kommt nicht voran

DÜSSELDORF Der Internet- und Telefonfestnetzanbieter Versatel kommt bei seinem Unternehmensumbau offenbar nicht voran. Die Restrukturierung des in Düsseldorf ansässigen Unternehmens lahme, schreibt die „Financial Times Deutschland".

Versatel kommt nicht voran

Das Unternehmen hatte seine Umsatzprognose im August erheblich nach unten korrigiert: Aufgrund des verschärften Wettbewerbsumfeldes werde nur noch mit einem Umsatz zwischen 680 Millionen und 700 Millionen Euro gerechnet. Zuvor waren noch Erlöse zwischen 740 Millionen und 760 Millionen Euro angepeilt worden.Vorstandsposten nach wie vor unbesetzt Seit der Korrektur sind dem Blatt zufolge entscheidende Vorstandsposten nach wie vor unbesetzt geblieben. Zudem hinkten zahlreiche Versatel-Shopbetreiber den Zielen hinterher und seien zum Teil hoch verschuldet. Einige Shops hätten bereits schließen müssen, zudem drohe weiteren das Aus. Die Shopbetreiber sind dem Bericht zufolge der Hauptvertriebskanal für Versatel. Branchenkennern zufolge dürften die Quartalszahlen, die Versatel am Dienstag vorlegen will, unterdurchschnittlich ausfallen, berichtet das Blatt weiter. Versatel: Manche Shops laufen nicht so gut Eine Versatel-Sprecherin sagte der Zeitung, man sei bezüglich der Bilanzpräsentation „nicht so pessimistisch“. Sie räumte aber ein, dass manche der neu eingerichteten Shops „noch nicht so gut“ liefen und gegebenenfalls Läden geschlossen würden.

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