Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Verteidiger fordern für Zschäpe maximal zehn Jahre Haft

München.

Verteidiger fordern für Zschäpe maximal zehn Jahre Haft

Beate Zschäpe sitzt neben ihren Anwälten Hermann Borchert (l) und Mathias Grasel im Gerichtssaal im Oberlandesgericht. Foto: Matthias Schrader/AP POOL

Die Verteidiger der mutmaßlichen Rechtsterroristin Beate Zschäpe haben im NSU-Prozess eine maximal zehnjährige Haftstrafe für ihre Mandantin gefordert. Zschäpe sollte nur wegen besonders schwerer Brandstiftung und Beihilfe zu mehreren Raubüberfällen verurteilt werden, nicht aber wegen Mittäterschaft oder Beihilfe an den Morden und Bombenanschlägen des NSU. Das sagten ihre Anwälte Hermann Borchert und Mathias Grasel vor dem Münchner Oberlandesgericht. Die Bundesanwaltschaft hatte lebenslange Haft und anschließende Sicherungsverwahrung gefordert.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Schlaglichter

Antrittsbesuch in Washington: Maas trifft Pompeo und Bolton

Washington. Bundesaußenminister Heiko Maas trifft heute in Washington seinen US-Amtskollegen Mike Pompeo, um mit ihm vor allem über das Atomabkommen mit dem Iran zu sprechen. Er spricht auch mit dem Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, John Bolton, im Weißen Haus. Er gilt wie Pompeo als Hardliner gegenüber dem Iran. Pompeo hatte am Montag in seiner ersten Grundsatzrede die neue Iran-Strategie der USA nach dem Ausstieg aus dem Atomabkommen vorgestellt. Maas hat bereits erklärt, dass die Europäer sich dadurch nicht von ihrem Kurs abbringen lassen wollen.mehr...

Schlaglichter

Iran und Nordkorea überschatten Merkels China-Reise

Berlin. Erstmals seit der Bildung der neuen Bundesregierung reist Kanzlerin Angela Merkel heute zu einem China-Besuch nach Peking. Der Besuch wird überschattet von den Auseinandersetzungen über den Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran und das Tauziehen um das nordkoreanische Atomwaffen- und Raketenprogramm. Merkel, die erst am Donnerstagmorgen in Peking eintrifft, reist mit einer kleinen Wirtschaftsdelegation. Größere Abkommen sollen bei ihrem Besuch nicht unterzeichnet werden.mehr...

Schlaglichter

BKA berichtet über Rauschgift-Kriminalität

Wiesbaden. Das Bundeskriminalamt informiert heute über die Entwicklung der Rauschgift-Kriminalität in Deutschland. Es geht etwa um Drogenhandel im Darknet, einem verborgenen Teil des Internets, um Neue psychoaktive Substanzen, die auch als Legal Highs bezeichnet werden, sowie um Schmuggelrouten und Anbaugebiete von Rauschgift. BKA-Präsident Holger Münch und Marlene Mortler, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, schildern das aktuelle Lagebild. Im vergangenen Jahr starben laut Mortler 1272 Menschen an den Folgen von Drogenkonsum.mehr...

Schlaglichter

Maas im Streit mit USA um Iran-Abkommen unnachgiebig

Washington. Im Streit zwischen EU und USA um das iranische Atomabkommen hat sich Bundesaußenminister Heiko Maas bei seinem Antrittsbesuch in Washington unnachgiebig gezeigt. Deutschland und Europa seien entschlossen, alles dazu beizutragen, dieses Abkommen aufrecht zu erhalten, sagte er nach ersten Gesprächen mit Kongressabgeordneten. Die USA sind aus der Vereinbarung zur Verhinderung einer iranischen Atombombe ausgestiegen, weil sie ihnen nicht weit genug geht. Alle anderen Vertragsparteien - darunter Deutschland - wollen das Abkommen dagegen retten.mehr...

Schlaglichter

Kabinett beschließt Entschädigung für Atomkonzerne

Berlin. Die Bundesregierung verabschiedet heute eine Regelung zur Entschädigung der Energiekonzerne RWE und Vattenfall für Nachteile beim Atomausstieg. Die Summe steht erst 2023 fest, wenn das letzte deutsche AKW vom Netz ist. Das Bundesverfassungsgericht hatte RWE und Vattenfall 2016 eine Entschädigung für sinnlos gewordene Investitionen und verfallene Strom-Produktionsrechte zugesprochen. 2011 hatte Schwarz-Gelb nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima den Atomausstieg bis 2022 beschlossen.mehr...

Schlaglichter

Unfall mit fünf Schwerverletzten - Kleinkind in Lebensgefahr

Ascheberg. Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos sind in NRW fünf Menschen schwer verletzt worden, ein Kleinkind war in Lebensgefahr. Unter den Verletzten seien insgesamt zwei Kinder und eine Jugendliche, teilte die Polizei mit. Eine 38-Jährige war mit ihren ein und sieben Jahre alten Töchtern auf der Bundesstraße 54 unterwegs und geriet in den Gegenverkehr. Dort kam ihr ein Auto entgegen - dessen 51 Jahre alter Fahrer wich nach links aus. Im selben Moment bemerkte die Unfallfahrerin ihren Fehler und lenkte nach rechts, so dass beide Autos frontal zusammenstießen. Der Mann war in Begleitung seiner 15-jährigen Tochter.mehr...