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Vertriebsgeschäft in Großbritannien belastet Innogy

Essen. Das britische Vertriebsgeschäft Npower hat die Ergebnisse des Energieversorgers Innogy in den ersten neun Monaten stark belastet. Der Konzern musste in diesem Zeitraum etwa 480 Millionen Euro an Abschreibungen bei seiner Tochter vornehmen, wie Innogy am Montag in Essen mitteilte. Das Nettoergebnis sank daraufhin um 61 Prozent auf 389 Millionen Euro. Erst in der vergangenen Woche hatte Innogy einen Zusammenschluss mit dem Vertrieb des Konkurrenten SSE in Großbritannien angekündigt.

Vertriebsgeschäft in Großbritannien belastet Innogy

Ein Plakat des Ökostrom-Konzerns Innogy hängt in Essen an einer Fassade. Foto: Ina Fassbender/Archiv

Zur Begründung der hohen Wertberichtigungen bei Npower verwiesen die Essener auf die schlechteren Aussichten im britische Markt. Das angespannte Umfeld sowie der politische Druck hätten sich auf der Insel im Jahresverlauf weiter verschärft. So hat die Regierung in London den seit längerem befürchteten Gesetzgebungsprozess für die Einführung einer generellen Preisobergrenze nun auf den Weg gebracht.

Das britische Geschäft ist gekennzeichnet von einem harten Wettbewerb. Vor etwa einem Jahr hatte Innogy seiner Tochter Npower ein Umbauprogramm verordnet, inklusive dem Abbau von 2400 Jobs. Innogy bekräftigte, dass der Konzern für das gesamte Jahr in diesem Bereich nicht von schwarzen Zahlen im laufenden Geschäft ausgehe. Es sei nicht anzunehmen, dass man steigende Kosten an die Kunden weiter geben könne. Die Gesellschaft plant nun weitere Effizienzmaßnahmen.

Bereinigt um die Abschreibungen und weitere Sonderfaktoren verdiente Innogy von Januar bis September mit 850 Millionen Euro rund 27 Prozent mehr als im Vorjahr. Dabei profitierte der Konzern unter anderem von einem besseren Finanzergebnis. Das Betriebsergebnis (Ebit) stieg bereinigt um 8,7 Prozent auf 2 Milliarden Euro.

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