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Vettel hofft auf Pole in Monaco - Red Bull stark

Monte Carlo. Wer startet in Monaco von Rang eins? Bei keinem anderen Formel-1-Rennen hat diese Frage eine so hohe Bedeutung. Denn nirgends sind die Überholchancen geringer.

Vettel hofft auf Pole in Monaco - Red Bull stark

Hofft in seinem Ferrari auf die Pole: Sebastian Vettel. Foto: Luca Bruno/AP

Sebastian Vettel und Lewis Hamilton wollen in der Formel-1-Qualifikation zum Grand Prix von Monaco (15.00 Uhr) Red Bull einfangen.

Daniel Ricciardo und Max Verstappen waren in den ersten beiden Trainingseinheiten auf dem tückischen Stadtkurs die schnellsten Fahrer. Starke Leistungen zum Auftakt eines Rennwochenendes präsentierten die beiden Piloten in diesem Jahr schon einige Male. In den ersten fünf Saisonrennen standen Ricciardo und Verstappen aber nie unter den drei Schnellsten am Start.

„Aus einem guten Samstag resultiert normalerweise ein sehr guter Sonntag“, wies Ferrari-Star Vettel auf die Bedeutung eines Startplatzes weit vorne in Monte Carlo hin. Da der 3,337 Kilometer kurze Kurs so eng ist, bieten sich kaum Überholmöglichkeiten. Umso wichtiger ist es, weit vorne zu stehen nach der Qualifikation.

„Wir befinden uns in einer besseren Position als im vergangenen Jahr. Wir sind näher an Red Bull und Ferrari dran als ich erwartet hatte. Aber uns fehlen noch ein paar Zehntel“, sagte Mercedes-Pilot Hamilton, der seine 75. Karriere-Pole einfahren will. Im vergangenen Jahr betrieb der Brite nach Startplatz 13 mit Rang sieben im Rennen immerhin Schadensbegrenzung.

Darum geht es in einem gewissen Sinn im Fürstentum immer. Denn der enge Streckenverlauf und die nahen Mauern gewähren keinen Spielraum für Fehler. Bremst man zu spät, kracht man schnell in die Leitplanke. Für Mercedes mit seinem langen Radstand ist der Kurs am Fuße des Fürstenpalasts keine Paradestrecke. Zumal auf der Rundfahrt mit den langsamen Kurven und kurzen Geraden die Motorleistung nicht die alles überragende Bedeutung einnimmt. „Ich bin mir sicher, dass Ferrari und Mercedes Druck auf uns aufbauen werden“, meinte Ricciardo. Da würde ihm wohl niemand widersprechen.

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