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VfB-Keeper als Erfolgsgarant gegen Gladbach

Mönchengladbach (dpa) Mit Jens Lehmann ist der Erfolg zum VfB Stuttgart zurückgekehrt. «Es ist wichtig, dass wir einen sehr guten Torwart haben. Unsere Abwehr profitiert enorm von seiner Erfahrung», befand Trainer Armin Veh nach dem 3:1 (3:0)-Auftaktsieg beim Borussia Mönchengladbach.

VfB-Keeper als Erfolgsgarant gegen Gladbach

Stuttgarts Torwart Jens Lehmann kommt vor einem Gladbacher an den Ball.

Das Bundesliga-Comeback des ehemaligen Fußball-Nationaltorhüters hat bei den Schwaben Begeisterung ausgelöst und der zuletzt unsicheren Abwehr des Vorjahresmeisters neue Stabilität verliehen. «Er hat ja auch schon in den Spielen zuvor bewiesen, dass er nicht umsonst die Nummer 1 im deutschen Tor gewesen ist», sagte Stuttgarts Manager Horst Heldt.

Lehmann genoss seinen ersten Bundesliga-Auftritt seit dem 22. März 2003 sichtlich. «Es ist immer etwas Besonderes nach so langer Zeit wieder in der Bundesliga zu spielen. Ich habe mich auch auf die neuen Stadien gefreut. Und wenn man dann noch gegen einen Aufsteiger wie Mönchengladbach spielt, macht es einfach Spaß», sagte der 38 Jahre alte Schlussmann, der mit seinen Paraden und seiner Routine ein Erfolgsgarant für den ersten Schwabenstreich war. Selbst Borussen-Trainer Jos Luhukay fand lobende Worte. «Wie er den Ball von Karim Matmour gehalten hat, war fantastisch.»

Mit Lehmann als neuem Sicherheitsbeauftragten in der Defensive und Mario Gomez, der seine Torgefährlichkeit wieder unter Beweis stellte, kann der Meister von 2007 auch in dieser Saison für Furore sorgen. «Wir sind schon sehr zufrieden mit dieser guten Leistung, die Mannschaft hat sehr intelligent gespielt», sagte Heldt. Zuvor hatten Thomas Hitzlsperger (15.), Ciprian Marica (26.) und Gomez (44.) den VfB auf Erfolgskurs geführt und dem erstaunlich offensiven Aufsteiger bereits in der ersten Spielhälfte eine Lehrstunde erteilt.

Da war für die forschen und attraktiv spielenden Gladbacher die Partie längst gelaufen. «Beim zweiten und dritten Tor wurden wir gnadenlos abgestraft. Das macht den Unterschied zwischen Bundesliga und 2. Liga aus. Da mussten wir Lehrgeld zahlen», befand Luhukay nach dem verpatzten Saisonstart. Dabei fehlte es den Gastgebern, die in Matmour, Jan Albermann und Jean-Sebastian Jaures drei Neuzugänge in der Startelf hatten, vor allem an Cleverness. Mit robustem Körpereinsatz und spielerischer Klasse kaufte Stuttgart dem niederrheinischen Club schnell den Schneid ab. Das 1:3 durch Rob Friend war nur Kosmetik.

Dazu erwies sich Borussen-Torhüter Christopher Heimeroth nicht als sicherer Rückhalt. Bei allen drei Gegentreffern gab der Schlussmann keine gute Figur ab. «Heimeroth hat nicht so glücklich ausgesehen, aber er ist ja auch gerade erst in der Bundesliga angekommen», sagte Luhukay. Dennoch war der Trainer grundsätzlich mit der Leistung seines Teams zufrieden: «Im Großen und Ganzen hat die Mannschaft ja ihre Qualität gezeigt.»

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