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Viel LKW, wenig Integration: Evinger besprechen Situation im Stadtbezirk

EVING Das Ziel ist klar gesteckt: Unter dem Motto „Dialog für Dortmund“ will die CDU die Lebensqualität im Stadtbezirk verbessern und hat dazu Bürger und Ortspolitiker ins Vereinshaus St. Barbara eingeladen.

von Von Felix Püschner

, 15.08.2008
Viel LKW, wenig Integration: Evinger besprechen Situation im Stadtbezirk

Die Bewohner ärgern sich über das starke LKW-Aufkommen im Stadtbezirk.

Dabei gerieten am Donnerstagabend neben dem städtischen Umfeld insbesondere auch Themen wie Bildung und Kultur sowie Soziales und Jugendhilfe in den Fokus an der Kappenberger Straße. In dem von der Stadt herausgegebenen Sozialstrukturatlas zählen auch bekanntermaßen Eving, Lindenhorst und Kemminghausen zu den 13 „unterdurchschnittlichen Sozialräumen“.

Besonders im Hinblick auf die Zahl der Bewohner mit Migrationshintergrund war der Stadtbezirk auffällig geworden. So kritisierte unter anderem CDU-Fraktionsvorsitzender Klaus Neumann die „fehlende kulturelle Mischung in der alten Kolonie“. Diese „Ballung der ausländischen Bevölkerung“ stehe der Integration und dem gemeinschaftlichen Miteinander im Wege. „Die Abgrenzung der ausländischen Mitbürger resultiert überwiegend aus Sprachbarrieren und Ängsten aufgrund kultureller Differenzen“, entgegnet CDU-Ratsvorsitzender Frank Hengstenberg. Daher würden im Bereich Schule und Bildung bereits auch entsprechende Maßnahmen getroffen.

Zudem könne die Integration ausländischer Mitbürger vor allem in Freizeit und Sport vorangetrieben werden. Das gemeinsame Public Viewing zur EM etwa habe das gezeigt. Einen weiteren Schwerpunkt der Diskussion stellte die Verkehrslage im Stadtbezirk dar. Über das hohe LKW-Aufkommen auf den Straßen und Parkplätzen zeigte sich die Mehrheit der Bewohner verärgert. Eine stärkere Beschilderung soll dieses Problem in Zukunft lösen, wie Ratsmitglied Thomas Pisula betonte. Anders als in Stadtbezirken wie Scharnhorst oder Wickede sehen die Evinger Bürger die Lage in punkto Jugendkriminalität. Da hier die Jugendtreffs sehr gut angenommen würden, gebe es auch nicht so große Probleme wie in anderen Bezirken.

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