Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Viel Platz zum Verweilen

BERGHOFEN Wohl kaum ein Ortsteil im Dortmunder Süden leidet dermaßen unter dem Bau des neuen Tunnels der B236 wie Berghofen. Durch den Bau der Tunneldecke zog sich im Süden eine große Baustelle bis zur Wittbräucker Straße, sorgte für Dreck und Baustellenverkehr. Durch den Ortskern brettern die Fahrzeuge - rund 22.000 sind es im Moment in 24 Stunden.

von Von Jörg Bauerfeld

, 17.10.2007
Viel Platz zum Verweilen

Winfried Liebig (links) und Jürgen Schädel auf dem Aussichtsplateau des neuen „Tunnelparks“.

Aber für die Berghofer soll es aufwärts gehen, zumindest, wenn es nach Winfried Liebig und Jürgen Schädel (beide SPD) geht. Der erste Schritt für einen attraktiveren Ort ist gemacht. "Tunnelpark" heißt das von der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Aplerbeck angestoßenen Projekt, das schon ganz manierlich anläuft.

Vom Nordportal bis hin zur Wittbräucker Straße zieht sich nun, einige Meter über der Fahrbahn des Tunnels, eine Fläche, die spätestens im nächsten Jahr zum Flanieren, Radfahren und Spielen einladen soll. "Der Rad und Fußweg ist schon fertiggestellt", sagt Jürgen Schädel. Ein Aussichtspunkt, eine Finnbahn und einige Spielpunkte sollen folgen. Zusammen mit dem an Berghofen angrenzenden Lohbachtal soll, so die Idee der beiden Politiker, der Tunnelpark mit in die Initiative "Dortmund-Park" aufgenommen werden - eine zusätzliche finanzielle Förderung wäre die Folge.

Einen dementsprechenden Antrag stellte die SPD-Fraktion in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung. Aber nicht nur der neue Grünbereich erfordert den Einsatz der Politik. Auch die Umgestaltung des Ortskern soll so schnell wie möglich angestoßen werden, die Durchfahrmenge der Fahrzeuge auf die für das Jahr 2015 prognostizierten 14.500 in 24 Stunden gedrückt werden. "Darüber hinaus fordern wir ein Durchfahrverbot für LKW bis zu 3,5 Tonnen", sagt Liebig. Und eine Umgestaltung des Ortskerns sowie eine geplante Kanalbaumaßnahme bis zum Jahr 2010.

Schlagworte: