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Viele Ärzte, viel Wartezeit

Viele Ärzte, viel Wartezeit

Gerade bei Kinderärzten müssen Patienten viel Zeit im Wartezimmer verbringen. dpa Foto: picture alliance / Britta Peders

So richtig gern geht eigentlich niemand zum Arzt – weil das in den meisten Fällen bedeutet, dass man krank ist. Und wer ist das schon gern? Dazu kommt dann auch noch, dass man sehr viel Zeit im Wartezimmer verbringen muss. Vor allem, wenn man zu einem Kinderarzt geht. Nicht nur in Lünen sind Eltern (und Kinder) sauer, dass sie zum einen lange auf einen Termin warten müssen, und zum anderen dann auch noch lange Wartezeiten in Kauf zu nehmen haben.

Nun wäre ja die einfachste Lösung, einfach mehr Ärzte einzustellen. Aber ganz so einfach ist das (natürlich) nicht. Denn für jede Region – in Lünen ist das der Kreis Unna – ist klar geregelt, wie viele Ärzte pro Einwohner überhaupt eine Praxis eröffnen dürfen.

Auf einen Kinderarzt kommen beispielsweise 3527 Kinder. Da in Lünen 14.408 Menschen unter 18 Jahren leben, wären das also rund vier Ärzte. Tatsächlich gibt es in der Stadt aber sogar sieben Ärzte. Und trotzdem gibt es immer noch lange Wartezeiten.

Deshalb soll der Verteilschlüssel – der Wert „Kinder pro Arzt“ – neu berechnet werden. Ob dann sofort mehr Ärzte nach Lünen kommen, ist jedoch unklar. Denn allein die Ausbildung zum Kinderarzt dauert zwölf Jahre. Daniel Claeßen

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