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Viele Babys, wenig Hebammen

14.03.2018
Viele Babys, wenig Hebammen

Hier wiegt Hebamme Laura Eßmann ein kleines Baby.Menne © Dieter Menne Dortmund

Wenn man geboren wird, ist immer die Mutter mit dabei. Meist auch der Vater. Und ganz oft eine Frau, die Hebamme ist. Diese Frauen helfen dabei, dass das Baby aus dem Bauch der Mama auf die Welt kommt. Das Problem ist: Es wollen nicht mehr genug Frauen als Hebamme arbeiten. Da es aber derzeit wieder mehr Geburten gibt, haben die Hebammen, die es gibt, ziemlich viel Stress.

Laura Eßmann ist eine solche Hebamme. Sie arbeitet in Dortmund und mag ihren Beruf sehr. Eben weil es etwas ganz Besonderes ist, dass sie bei einer Geburt dabei sein darf. Aber sie macht als Hebamme noch viel mehr. Sie begleitet Frauen zum Beispiel schon, während sie schwanger sind, und überwacht, ob sich das Baby gut entwickelt. Sie kommt aber auch nach der Geburt zu der Familie nach Hause und hilft der frisch gebackenen Mama dabei, mit ihrem neuen Baby klarzukommen.

Laura arbeitet selbstständig in einer Praxis mit mehreren anderen Hebammen zusammen. Das heißt, sie ist ihr eigener Chef und kann sich ihre Termine einteilen. Die Besuche bei den Familien bekommt sie von den Krankenkassen bezahlt. Dann gibt es auch noch Hebammen, die im Krankenhaus arbeiten. Die müssen manchmal sogar nachts arbeiten, weil da natürlich auch Babys geboren werden.

Vielen Hebammen ist die Arbeit im Krankenhaus zu stressig. Die Krankenhäuser würden gern mehr Hebammen einstellen, finden aber keine.