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Viele Freizeitsportler trainieren ineffizient

Innsbruck (dpa/APA) - Viele Freizeitsportler trainieren nicht optimal. «Alles entscheidend» für den Trainingsverlauf ist es, sich gleich zu Beginn ein «realistisches, erreichbares Ziel» zu setzen, rät der Innsbrucker Sportmediziner Univ.-Prof. Helmut Hörtnagl.

«Der individuelle Umfang des Trainings hängt von der persönlichen Leistungsfähigkeit ab», hielt Hörtnagl fest. Zur Verbesserung der eigenen Fitness müsse eingangs eine 20- bis 30-minütige, durchgehende Belastung möglich sein.

Anzuraten sei zu Beginn des Programms eine sportärztliche Untersuchung, bei der Blutdruck und Herzfrequenz abgecheckt werden sollen. Darauf folgt der zweite Trainingsschritt: Mit «richtiger Belastung» soll zum Beispiel drei Mal pro Woche jeweils eine halbe Stunde lang begonnen werden. Damit ergebe sich ein wöchentlicher Mehrverbrauch von 600 bis 800 Kilokalorien (kcal). In der nächsten Etappe wird entweder die Häufigkeit oder die Dauer der Trainingseinheiten gesteigert. Für ein effizientes Training sei auch eine Erfolgskontrolle wichtig.

Großes Augenmerk sollte beim Sportbetreiben auf die richtige und ausreichende Flüssigkeitszufuhr gelegt werden. Es müssen aber nicht unbedingt isotonische Getränke sein. Fruchtsäfte enthalten allerdings zu viele «einfache» Zucker (Fruchtzucker) und Fruchtsäure, dafür aber zu wenig Elektrolyte.

Zu empfehlen sei vielmehr ein Gemisch aus Wasser, komplexen Kohlenhydraten (Mehrfachzucker), wie etwa Maltodextrin oder Galaktose, sowie zur schnelleren Resorption einem Esslöffel Kochsalz (bei Hochdruck- und Nierenkranken zu vermeiden) für den ausreichenden Elektrolytgehalt. Zur Geschmacksverbesserung kann dem Getränk Fruchtsirup beigemengt werden, rät der Fachmann. Bei einer Sportausübung, die länger als eine Stunde dauert, soll etwa ein halber Liter Flüssigkeit pro 30 Minuten Belastung getrunken werden.

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