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Viele Helfer verhindern größere Panik

SÜDKIRCHEN Der Schock in Südkirchen über den schweren Unfall beim Martinszug ist noch nicht ganz verdaut. Doch die KAB, Veranstalter des Martinszugs, freut sich, dass es dem Jungen etwas besser geht. „Es war ein schlimmes Ereignis, dass wir alle erst einmal verkraften müssen“, so KAB-Vorsitzender Rainer Lohmann.

Viele Helfer verhindern größere Panik

Im Feuerwehrgerätehaus wurden Eltern und ihre Kinder psychologisch betreut.

 „Unser Dank gilt den vielen Helfern von Feuerwehr, DRK, Polizei und den Notfallseelsorgern. Eine große Hilfe waren auch die Grundschul- und Kindergartenleiterin mit ihren Teams.“

Zentrale Stelle war wichtig 

Thomas Quante, Löschzugführer der freiwilligen Feuerwehr, schloss sich dem Dank an. „Die Rettungskräfte haben gut zusammen gearbeitet. Wichtig war auch die Einrichtung einer zentralen Stelle im Gerätehaus.“ Dies sei gut angenommen worden. „Es war wichtig, dass die Bürger Gesprächspartner wie die vier Notfallseelsorger hatten.“

          Die KAB und Thomas Quante sind sich einig, dass es die richtige Entscheidung war, den Martinszug nach dem Unfall nicht zu stoppen. „So haben wir eine größere Panik verhindert“, erklärte Rainer Lohmann in einem Gespräch mit unserer Zeitung. Eine Auflösung wäre der völlig falsche Weg gewesen.

„Es waren 500 bis 700 Menschen. Diese wollten wir in Ruhe zum Kirchplatz bringen.“ So habe man den Zug auch weiträumig an der Unfallstelle vorbei zum Kirchplatz geführt. Viele Zugteilnehmer, die den Unfall miterlebt hätten, seien in Panik zum Kirchplatz gelaufen.„Deshalb war es auch wichtig, dass wir dort eine Möglichkeit für Gespräche geschaffen haben.“

Froh über Gespräche

Daher hätte man sich auch entschlossen, die Verkaufsstände zu öffnen. „Wir haben uns bei der Polizei über den Unfall erkundigt und die Bürger vor der Kirche dann genau informiert“, so der KAB-Vorsitzende. Denn es habe viele Gerüchte über noch schlimmere Unfallfolgen gegeben.

„Auf dem Kirchplatz gab es eine große Betroffenheit, doch viele Bürger waren froh, dass sie die Chance zur Stressbewältigung durch Gespräche nutzen konnten.“ Die Entscheidung der KAB, den Zug fortzusetzen, findet auch die Zustimmung von Thomas Quante. „So konnte der Großteil des Zuges in Ruhe zur Kirche gehen. Wenn dies nicht der Fall gewesen wäre, hätten wir eine viel größere Panik unter den Zugteilnehmern erlebt.“

  

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