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Studie

Viele Kliniken in Deutschland sind fast pleite

Berlin 15 Prozent der rund 2050 Krankenhäusern in Deutschland droht die Insolvenz - das geht aus einer neuen Studie hervor. Viele dieser rund 300 Kliniken könnten demnach aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr lange weitergeführt werden.

Viele Kliniken in Deutschland sind fast pleite

Immer mehr Kliniken in Deutschland stehen vor der Pleite.

Dies sind die Ergebnisse des „Krankenhaus Rating Report 2012“, der am Donnerstag auf dem Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit in Berlin vorgestellt wurde. Die Lage hat sich verschlechtert: 2011 waren 12 Prozent in Insolvenzgefahr. Kleine Kliniken sind besonders betroffen.  Am besten war die wirtschaftliche Lage der Krankenhäuser 2010 demnach in SachsenAnhalt/Thüringen, Rheinland-Pfalz/Saarland und in Sachsen, gefolgt von Nordrhein-Westfalen. Im Mittelfeld befanden sich Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Berlin, Bayern und SchleswigHolstein/Hamburg. Am schwierigsten war die Situation offenbar in Hessen, Baden-Württemberg und Niedersachsen/Bremen. Die öffentlich-rechtliche Kliniken schneiden durchschnittlich schlechter ab als freigemeinnützige oder private. So lagen im Jahr 2010 18% der öffentlich-rechtlichen Häuser im „roten Bereich“, aber nur 9% der freigemeinnützigen und 2% der privaten. Der „Krankenhaus Rating Report 2012“ basiert auf einer Stichprobe von 705 Jahresabschlüssen aus dem Jahr 2009, die 1057 Krankenhäuser umfassen, sowie 286 Jahresabschlüssen aus dem Jahr 2010. Er stammt vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI), dem Institute for Healthcare Business und dem Beratungsunternehmen Accenture. 

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