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Viele Radfahrer zu Korsos erwartet - Unfallorte im Fokus

Köln. Hunderte von überwiegend weiß gekleideten Radfahrern werden heute in mehreren NRW-Städten zu einer ungewöhnlichen Aktion erwartet. Mit der Aufstellung von „Geisterrädern“ an Unglücksorten wollen die Teilnehmer auf Unfallschwerpunkte hinweisen.

Viele Radfahrer zu Korsos erwartet - Unfallorte im Fokus

Ein Fahrrad steht an einer Kreuzung in Köln. Hier war im Jahr 2011 eine junge Radfahrerin bei einem Unfall tödlich verletzt worden. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

Zu Rad-Korsos unter dem Motto „Ride of Silence“ werden heute in Nordrhein-Westfalen mehrere hundert überwiegend weiß gekleidete Teilnehmer erwartet. Hintergrund der aus den USA übernommenen Aktion ist nach Angaben des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) das Gedenken an im Straßenverkehr schwer verletzte oder getötete Radfahrer. An den jeweiligen Unfallorten werden weiß angestrichene sogenannte „Geisterräder“ abgestellt, die dauerhaft an das Geschehen erinnern und auf Unfallschwerpunkte hinweisen sollen, berichtete der Kölner ADFC-Vorsitzende Christoph Schmidt. Während der gesamten Fahrt sollen alle Teilnehmer schweigen.

Allein in Köln rechnet der ADFC mit 200 bis 500 Teilnehmern. Weitere Aktionen sind zeitgleich unter anderem in Essen, Dortmund, Bonn und Aachen geplant. Weltweit sollen Demonstrationen in zahlreichen Städten stattfinden. Entstanden war der „Ride of Silence“ im Jahr 2003 nach dem Unfalltod eines Radfahrers in Dallas. Seit 2015 nehmen auch deutsche Städte an der Aktion teil.

Aktueller Hintergrund in Köln ist der Tod einer 56-jährigen Radfahrerin, die Ende April von einem abbiegenden Lastwagen erfasst worden war. Am Unglücksort werde künftig ein „Geisterfahrrad“ an den Tod von Monika erinnern, berichtete Schmidt. Insgesamt seien in Köln bereits etwa 20 dieser Mahnmale aufgestellt worden. Bundesweit waren nach Angaben des ADFC im Straßenverkehr im vergangenen Jahr 383 Radfahrer getötet worden, darunter 15 Kinder.

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