Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Viele kürzen unerlaubt ab - Ordnungsamt warnt

Baustelle am Mühlengraben

Seit Ende Mai ist der „Mühlengraben“ wegen Kanalarbeiten gesperrt. Umleitungen für die von der Stadt kommenden Rechtsabbieger sind ausgeschildert. Doch es kommt immer wieder zu Problemen.

INNENSTADT

von Von Martina Niehaus

, 11.06.2012
Viele kürzen unerlaubt ab - Ordnungsamt warnt

Schnell um die Ecke gehuscht: Fast jeder Dritte biegt hier unerlaubt nach rechts auf den Ruhrdeich ab, weil der Mühlengraben gesperrt ist.

Denn wer nach rechts auf den Ruhrdeich abbiegen will, fährt meist zunächst am gesperrten Mühlengraben vorbei, um dann an der Ampelreuzung Ruhrstraße/Ruhrdeich nach rechts abzubiegen. Dort darf man aber nur links abbiegen bzw. geradeaus fahren. Die Umleitung ist nach links über die Wetterstraße angelegt. Autofahrer müssen also lange vor der Kreuzung links abbiegen und eine große Schleife fahren, an der Unterführung zum Hohenstein vorbei und dann nach rechts auf den Ruhrdeich abbiegen.

„Diese Umleitung ist notwendig, weil auch LKW hierher fahren“, erklärt Christoph Noelle von der Verkehrsabteilung des Ordnungsamtes. Und für diese sei der Rechtsabbieger-Radius an der Kreuzung einfach zu klein. Außerdem hätten die Fußgänger gleichzeitig mit den Rechtsabbiegern grün, was dann zu einem Rückstau nach Witten hinein führen würde. „Dann kann der Verkehr nach Bommern nicht abfließen“, erläutert Noelle die Problematik.

Noch bis voraussichtlich Mitte September dauern die Bauarbeiten, die die Stadtwerke gemeinsam mit der ESW (Entwässerung Stadt Witten) ausgeschrieben haben. „Es handelt sich um Kanalbauarbeiten, wir legen hier Rohre aus Stahl-Beton“, erläutert Rainer Gerlach, Leiter des Sachgebietes Kanalunterhaltung bei der ESW. Danach werden noch Gasleitungen verlegt und die Straße bekommt eine ganz neue Asphaltierung. Mit den Anwohnern sei alles bis ins Detail abgesprochen, wie die Verantwortlichen bei der Stadt Witten versichern.

„Heimliche“ Rechtsabbieger sollten sich also vorsehen: Kommt es durch einen Rückstau zu einem Unfall, werden sie sich dafür verantworten müssen. Schon allein deshalb raten die Mitarbeiter des Ordnungsamtes, sich strikt an die ausgeschilderten Umleitungen zu halten. Auch wenn es länger dauert. mn