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Viele tote Fische und Enten in Bonner Rheinauensee

Ungewöhnliches Wildtiersterben in der Bonner Rheinaue: In den vergangenen Tagen sind im Rheinauensee mindestens 300 tote Fische und 30 tote Enten gefunden worden. Die Tiere zeigten Vergiftungserscheinungen, die darauf hindeuteten, dass das Gewässer umgekippt sei, teilte die Stadt Bonn am Freitag mit. Die genaue Ursache werde derzeit in Zusammenarbeit mit dem Friedrich-Löffler-Institut ermittelt.

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Bonn

, 15.06.2018
Viele tote Fische und Enten in Bonner Rheinauensee

Tote Fische in einem See. Foto: Bodo Marks/Archiv

Nach Angaben der Stadt haben Fütterungen dafür gesorgt, dass mittlerweile rund 150 Enten und Gänse in der Rheinaue leben. Die im See verstreuten Brotreste und der Kot der Tiere führten zu Verschmutzung des Sees. Durch den Zersetzungsprozess der organischen Stoffe entstehe Sauerstoffmangel, so dass Bakterien das giftige Botulinum produzieren könnten. Dieses führe bei Tieren zu Lähmungen und schließlich zum Tod.

Mitarbeiter des Amtes für Stadtgrün seien am Wochenende im Einsatz, um Tierkadaver einzusammeln, damit sich gesunde Tiere nicht auf diesem Weg infizieren könnten. Zur Verbesserung der Wasserqualität plant die Stadt unter anderem, im Herbst entweder Bodensedimente zu entfernen oder für eine bessere Durchlüftung des Sees zu sorgen.

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