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Vier Jungunternehmer vermitteln Sprachreisen

Lingoschools aus Bochum

Vier Jungunternehmer haben einen unglaublichen Start ins Berufsleben hinter sich. Ihr Konzept: Sie wollen unter dem Namen „Lingoschools“ Übersicht in die vielen unterschiedlichen Sprachreiseangebote bringen. Ihren Kunden bieten sie nicht nur eine große Auswahl, sondern auch faire Preise - und das, obwohl sie noch nicht einmal ein "echtes" Büro haben.

BOCHUM

von Von Anna Dittmann

, 03.08.2012
Vier Jungunternehmer vermitteln Sprachreisen

Die Jungunternehmer (h.v.l.) Julian Mikulik, Erik Salbert, (u.v.l.) Alexander Terheggen und Thomas Tümp vermitteln Sprachreisen.

Gegründet hat das Quartett die Firma "Lingoschools" bereits Ende 2010, mittlerweile bieten die vier ehemaligen Studenten der Ruhr-Universität Bochum mehr als 1500 Kurse an. Mithilfe von „Lingoschools“ können Kunden ihre Sprachreise im Internet nach bestem Preis-Leistungsverhältnis individuell und unkompliziert zusammenstellen. Besonders attraktiv wird die Leistung, weil keine zusätzliche Gebühren anfallen. Und trotzdem bleibt das Bochumer Unternehmen teilweise noch unter dem Preis der Sprachschulen.

Angefangen hat die Erfolgsgeschichte mit den vier Jungunternehmern Alexander Terheggen, Thomas Tümp, Eric Salbert und Julian Mikulik – und ihrem gemeinsamen Traum von der Selbstständigkeit. Schon lange hegten sie diesen Wunsch. Im Laufe der Zeit wurden Ideen gesammelt und der Traum vom eigenen Unternehmen nahm Formen an. Der Plan von einer eigenen Sprachreisenvermittlung wurde umgesetzt. Die Bochumer beschlossen, sich ganz der Unternehmensgründung zu widmen. Salbert gab beispielsweise seine Arbeitsstelle dafür auf. „Ich war aufgeregt, aber hatte wenig Angst – es war schließlich das, was ich wollte“, sagt er. Und das Risiko habe sich gelohnt. Ein Businessplan war schnell erstellt und für ihre Idee, Ordnung ins Chaos der Sprachreisen zu bringen, erhielten sie das Gründerstipendium Exist.

Dieses half ihnen beim Weg in die Selbstständigkeit. Schon nach kurzer Zeit standen sie auf eigenen Beinen. In 29 Ländern und an über 140 Sprachschulen werden bereits Sprachreisen vermittelt – Tendenz steigend. Sie sind mittlerweile einer der größten Sprachreisenvermittler. „Wir wollen den Kunden eine möglichst große Auswahl geben und als objektiver Vermittler gelten“, sagt Terheggen. Daher müsse das Angebot fortwährend erweitert werden, damit die Kunden wählen können.Mittlerweile sind sieben Mitarbeiter bei Lingoschools beschäftigt, gearbeitet wird aktuell noch in der Firmen-WG, in der drei der vier Firmengründer wohnen. Für Anfang nächsten Jahres ist der Umzug in ein „echtes“ Büro geplant. Gute Preise gibt es bei „Lingoschools“, weil die Unternehmer für die Vermittlungen von den Sprachschulen Geld nehmen und nicht von den Kunden. Um Sonderangebote anbieten zu können, buchen sie die Provision auf die Kunden um. Ein Erfolgsfaktor dürfte aber auch die Tatsache sein, dass die vier Jungs immer entschlossen zu ihrer Idee gestanden haben.