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Vier weitere Anträge auf Versetzung

Ruhr-Gymnasium

Das Ruhr-Gymnasium kommt nicht zur Ruhe: Da Schulleiterin Kirsten-Sonja Schikorr und ihr Stellvertreter Bernd Steinbeck sich beide am Montag krank gemeldet haben, hat die Bezirksregierung einen kommissarischen Schulleiter nach Witten geschickt. Vier weitere Lehrer wollen versetzt werden.

INNENSTADT

von Von Susanne Linka

, 09.02.2012
Vier weitere Anträge auf Versetzung

Am Ruhr-Gymnasium Witten zeichnet sich noch keine Lösung des Konflikts ab.

Offenbar stellt sich die Bezirksregierung auf eine längere Abwesenheit des Leitungs-Teams ein. Seit Dienstag sorgt Ulrich Janzen dafür, dass die Schule gut durch die Phase für die Neuanmeldungen kommt. Sie beginnt am Montag. Janzen wohnt in Soest, und sein eigentlicher Einsatzort ist Menden: „Aus der Tatsache, dass beide Kräfte aus der Schulleitung krank sind, sollte niemand voreilige Schlussfolgerungen ziehen“, betonte er am Mittwoch mit Blick auf die Versetzungsanträge von vier Lehrern.

Durchaus brisant ist allerdings ein Fakt, der am Mittwoch bekannt geworden ist: Zum Sommer haben vier weitere Lehrer um ihre Versetzung an eine andere Schule gebeten.„Über diese Anträge ist noch nicht entschieden“, erklärte auf RN-Anfrage am Mittwoch Christoph Söbbeler, Sprecher der Bezirksregierung. Die Situation am Ruhr-Gymnasium werde sein Haus wohl noch länger beschäftigen, betonte er mit Blick auf die angekündigte Supervision. Die Schule brauche Begleitung.

Die Beratung der Schulleitung und Lehrer durch Experten der Bezirksregierung soll dazu dienen, die Kommunikation zwischen ihnen zu verbessern. Nach ersten Kontakten sollte sie am Monatsende starten. Wenn die Schulleitung dann noch nicht wieder an Bord sein sollte, ist der Termin in Frage gestellt. Es handelt sich bei der Supervision um ein freiwilliges Angebot. Niemand wird zur Teilnahme gezwungen. Wo genau der Hase im Pfeffer liegt, das wollte bislang noch niemand konkret benennen.