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Vodafone vor Unitymedia-Coup wieder in schwarzen Zahlen

London. Der britische Telekommunikationskonzern Vodafone hat vor der geplanten Übernahme des deutschen Kabelkonkurrenten Unitymedia wieder schwarze Zahlen geschrieben. Nach zwei Jahren mit hohen Milliardenverlusten in Folge verdiente Vodafone im abgelaufenen Geschäftsjahr (Ende März) unter dem Strich 2,79 Milliarden Euro, wie der Konzern am Dienstag in London mitteilte.

Vodafone vor Unitymedia-Coup wieder in schwarzen Zahlen

Vodafone hat im vergangenen Jahr einen Gewinn erzielt. Foto: Federico Gambarini/Archiv

Konzernchef Vittorio Colao räumt nach der richtungweisenden Vereinbarung zum Kauf großer Teile des Kabelriesen Liberty Global in Europa das Feld, sein Nachfolger wird ab Oktober der bisherige Finanzchef Nick Read. Colao hatte seit Jahren am 18,4 Milliarden Euro schweren Deal gefeilt.

Neben dem Deutschland-Geschäft mit Unitymedia sollen auch die Liberty-Gesellschaften in Ungarn, Tschechien und Rumänien zu Vodafone wandern. Der Übernahme müssen noch die Kartellbehörden zustimmen.

Der Umsatz des Konzerns sank im vergangenen Jahr um 2,2 Prozent auf 46,6 Milliarden Euro. Das lag vor allem an der Ausgliederung des niederländischen Geschäfts sowie unvorteilhaften Wechselkursen. Vodafone berichtet seit einiger Zeit in Euro, weil das Unternehmen auch jetzt schon den Großteil der Geschäfte auf dem Kontinent macht - vor allem in Deutschland, dem wichtigsten Einzelmarkt.

In Deutschland wuchsen die Erlöse um 2,6 Prozent, weil das Unternehmen im Kabelbereich einen guten Lauf hat. Das um Sondereffekte bereinigte Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen wuchs um 4,2 Prozent auf 14,74 Milliarden Euro.

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