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ICE-Unfall in Nordbögge

Von Zug überrollt - Schwerverletzter flüchtete im Schock

Nordbögge/Kreis Unna Der ICE-Unfall vom Sonntag, bei dem ein Schnellzug einen 16-Jährige im Bahnhof Bönen-Nordbögge überrollt hatte, war noch dramatischer als zunächst bekannt geworden: Der junge Mann rannte trotz schwerer Kopfverletzungen vom Unfallort davon - vermutlich im Schock.

Von Zug überrollt - Schwerverletzter flüchtete im Schock

Ein ICE raste über einen Jugendlichen hinweg - der 16-Jährige überlebte den Unfall und wird keine Schäden davon tragen.

Durch einen Sprung ins Gleisbett in letzter Sekunde war der 16-Jährige  einem tödlichen Zusammenstoß mit einem herannahenden ICE entkommen. Er war von einem Bahnsteig auf das Gleis gesprungen, um einen heruntergefallenen Gegenstand aufzuheben. Als der Jugendliche aus Hamm auf die Gleise sprang, übersah er den heranrasenden Schnellzug. Um nicht von dem Zug erfasst zu werden, warf er sich wie in einem Film flach ins Gleis. Der Lokführer hatte keine Chance: Trotz einer Vollbremsung raste der ICE über den Jugendlichen hinweg und verletzte ihn dabei lebensgefährlich am Kopf. Anschließend sei der Jugendliche unter dem Zug hervorgekrochen und weggelaufen. "Er stand vermutlich unter Schock", sagte Andreas Grewe, Sprecher der Bundespolizeiinspektion Dortmund auf Anfrage.Im Straßengraben Etwa 300 Meter weit sei der Verletzte gelaufen. "Dann hat in die Feuerwehr in einem Straßengraben aufgefunden", so Grewe. Er wurde von einem Notarzt versorgt und dann auf die Intensivstation des Lüner Klinikums gebracht. Am Montag bestand nach Angaben der Bundespolizei keine Lebensgefahr mehr, auch werde der 16-Jährige keine bleibenden Schäden behalten.Lebensgefahr im Gleisbett Die Bundespolizei warnt eindringlich: Moderne Züge näherten sich fast lautlos und könnten je nach Windrichtung oft erst sehr spät wahrgenommen werden. In ein Gleisbett klettern bedeute deshalb stets Lebensgefahr.

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