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Von der Leyen will Qualitätsoffensive in Kitas

Berlin (dpa) Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) will eine Qualitätsoffensive bei der Ganztagsbetreuung in Kitas und Schulen erreichen.

Von der Leyen will Qualitätsoffensive in Kitas

Die SPD will gebührenfreie Kitas vom ersten bis zum sechsten Lebensjahr. (Archiv- und Symbolbild)

«Nach dem beschlossenen Ausbau der Betreuungsplätze wird die Qualität der frühkindlichen Bildung ein Kardinalthema für die Länder sein», sagte von der Leyen in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. Sie wird deshalb auch am Bildungsgipfel von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Ende Oktober in Berlin teilnehmen.

Zusätzliches Geld will der Bund laut von der Leyen dafür den Ländern allerdings nicht geben. Es stünden aber die bereits fest eingeplanten 12 Milliarden Euro von Bund, Länder und Kommunen bis zum Jahr 2013 zur Verfügung. Ziel ist es, dass für 35 Prozent der Kinder unter drei Jahren ein Betreuungsplatz in Krippen oder bei Tagesmüttern angeboten werden kann. Vor allem in den westlichen Bundesländern ist man mit einem Angebot von etwa 10 Prozent davon noch weit entfernt.

Neueste Befragungen belegen, dass die Bereitstellung von ausreichend Plätzen in Kindergärten und Horten inzwischen bei der großen Mehrheit der Bevölkerung weit vor der Forderung nach neuen finanziellen Zuwendungen für die Familien steht. So verlangten 65 Prozent der Befragten einer bislang noch nicht veröffentlichten repräsentativen Allensbach-Umfrage zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie, dass es mehr Ganztagsbetreuung in Schulen und Kindergärten geben soll. Eine stärkere finanzielle Unterstützung von Familien forderten dagegen 43 Prozent.

Weitere Ergebnisse der Befragung: 48 Prozent begrüßen mehr Betreuungsangebote für die unter Dreijährigen, 44 Prozent sind für mehr Teilzeitarbeitsplätze. Für 47 Prozent der Befragten ist es für die Vereinbarkeit von Beruf und Familien schon eine Erleichterung, «wenn ein Partner beruflich zurücksteckt».

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