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Vorbereitung auf Geburt

Vorbereitung auf Geburt

Im Moment werden viele Babys geboren, es gibt aber nicht genügend Hebammen für alle werdenden Eltern. dpa Foto: picture alliance / Waltraud Grub

Selm. Das Wort Hebamme gibt es schon sehr lange. Es kommt aus dem Althochdeutschen und bedeutet so viel wie Ahnin, Großmutter. Das zeigt bereits, dass sie einen sehr wichtigen und vertrauensvollen Beruf haben. Hebammen unterstützen Frauen vor, während und nach der Geburt ihres Babys. In Geburtsvorbereitungskursen bringen sie den werdenden Müttern zum Beispiel Atemtechniken bei, damit die Schmerzen bei der Geburt nicht so groß sind. Auch während der Geburt stehen sie den Müttern zur Seite und kommen nach der Geburt vorbei, um zu sehen, ob das Baby gesund ist und die Eltern weiter zu beraten.

Hebammen sind also sehr wichtig für Frauen, die ein Baby zur Welt bringen, besonders, wenn es das erste Baby ist und sie vieles noch nicht wissen.

Allerdings gibt es in vielen Orten nicht genug Hebammen, um alle Geburten zu betreuen. Deshalb kommt es manchmal vor, dass Frauen keine Hebamme zur Unterstützung mehr bekommen.

Es gibt übrigens auch Männer, die in diesem Beruf arbeiten, wenn auch nicht sehr viele. Diese Männer nennt man allerdings nicht Hebammen; die korrekte Berufsbezeichnung für sie ist Entbindungspfleger.

Sabine Geschwinder

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