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Vorleser gesucht!

Stadtteilbibliothek

Jeder hört gerne Geschichten - vor allem Kinder und Senioren. Ein neues Projekt der Stadtteilbibliothek in Zusammenarbeit mit dem Familien- sowie dem Seniorenbüro sucht deshalb nun ehrenamtliche Lesepaten.

BRACKEL

21.08.2010
Vorleser gesucht!

Die Mitarbeiter der Stadtteilbibliothek und des Familien- und des Seniorenbüros suchen ehrenamtliche Lesepaten.

„Die positive Resonanz aus den anderen Stadtbezirken zeigt, dass ein solches Projekt gut und gerne angenommen wird“, versichert Thomas Brandt vom Seniorenbüro Brackel. Er kennt dieses Modell aus seiner persönlichen Erfahrung in Mengede. Dort besuchen engagierte Vorleser Seniorenheime bereits seit 2007.

„Ende Mai haben wir angefangen zu überlegen, diese Idee auch für Brackel ins Leben zu rufen. Und das Interesse der drei Heime und der Tagespflege ist sehr groß.“ Leiterin des Familienbüros und Initiatorin des Patenprojekts für die Kindergärten, Grundschulen und den offenen Ganztag, Ulrike Käseberg vom Familienbüro, kann da nur zustimmen: „Auch hier freut man sich über Freiwillige, die den Kindern vorlesen, ob regelmäßig oder als Event.“ Mitmachen kann eigentlich jeder, der Spaß an Literatur und am Lesen hat, sich gerne ehrenamtlich engagiert, zuverlässig ist und Kontinuität mitbringen kann. Wichtig ist dann, passgenaue Konstellationen zusammenzustellen, die sich nach den individuellen Bedürfnissen beider Seiten richten. Wie viel Zeit kann der Lesepate auf der einen Seite mitbringen? Wann passt es in den Einrichtungen am besten? Möchte man lieber vor einer Gruppe lesen, oder zieht man eine Einzelperson vor? Geht es vor allem um das Lesen der Geschichte oder um Kommunikation?

„Wir sind für alle Modelle offen. Manche Senioren bekommen nur selten Besuch und würden sich auch freuen, wenn sich jemand die Zeit nimmt, die Tageszeitung vorzulesen und sich darüber zu unterhalten“, meint Thomas Brandt. Die nötige Unterstützung bei der Auswahl der passenden Literatur bekommen die Vorleser in der Bibliothek. Hier werden zudem regelmäßige Fortbildungen angeboten, um das Lesen weiter zu schulen. „Wir stehen den Paten jederzeit mit unserer Erfahrung zur Seite“, versichert Ruth Gierock, die Leiterin der Bibliothek in Brackel. Passen die Konstellationen, kann die Erprobungsphase los gehen. Die Initiatoren halten sich dann im Hintergrund, sind aber immer Ansprechpartner. Zudem organisieren sie ein- bis zweimal im Jahr ein Treffen, bei denen die Lesepaten sich über ihre jeweiligen Erfahrungen austauschen können.