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Vorwürfe im Fall Skripal - Keine gemeinsamen Ermittlungen

Den Haag.

Nach dem Giftanschlag auf den ehemaligen Doppelagenten Sergej Skripal und seine Tochter wird es vorerst keine gemeinsamen Ermittlungen Großbritanniens mit Russland geben. Die erste direkte Konfrontation der beiden Länder seit dem Vorfall endete bei einer Sondersitzung des Exekutivrats der Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen mit heftigen gegenseitigen Vorwürfen. Ein Vorschlag Moskaus zu einer unabhängigen Untersuchung mit Beteiligung Russland wurde bei der OPCW-Sitzung mehrheitlich abgelehnt. In New York forderte Russlands UN-Botschafter Wassili Nebensja eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats.

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