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Vorwurf Missbrauch: Küster vor Gericht

DORTMUND/BOCHUM Ein Küster aus Bochum muss sich seit Mittwoch wegen sexuellen Kindesmissbrauchs vor dem Amtsgericht verantworten.

von Von Elmar Venohr

, 13.08.2008

Dem 48-Jährigen wird vorgeworfen, sich in den 90er Jahren an seinem Patenkind vergangen zu haben. Das Mädchen war damals zwischen elf und 13 Jahre alt.Die Staatsanwaltschaft hat insgesamt drei Fälle zur Anklage gebracht. Jedesmal soll der Küster das Mädchen in sexueller Absicht begrabscht haben. Die heute 24-Jährige hatte lange Zeit über die angeblichen Taten geschwiegen. Lediglich einer Freundin soll sie sich auch schon früher anvertraut haben. Anzeige erstattete sie jedoch erst jetzt.Der Angeklagte hat die Vorwürfe zum Prozessauftakt vehement bestritten. Dem Gericht sagte der 48-Jährige, dass er sich die Vorwürfe überhaupt nicht erklären könne. Seinen Job bei der Kirche hat er immer noch. Mit einem Urteil ist voraussichtlich Ende nächster Woche zu rechnen.