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Arbeit bringt wieder Struktur ins Leben

08.08.2008

Arbeit bringt wieder Struktur ins Leben

<p>Ein Stück Lebensqualität: Gerd Aldiek mit dem Hühnerstall, den er am Antoniusheim aufbauen konnte.</p>

Vreden "Für uns steht der Gedanke im Mittelpunkt, den Menschen durch Arbeit wieder Halt und Struktur in ihrem Leben zu geben", unterstreicht Thomas Vatter vom Sozialdienst des St. Antoniusheims in Vreden, das vor genau 100 Jahren seine Arbeit aufnahm.

Gemeinsam mit einem Team von 42 Kolleginnen und Kollegen in allen Bereichen der Kolonie kümmert er sich um das Wohlergehen und eine möglichst positive Entwicklung der Männer, die nach schwierigen Lebensphasen vielfach aus Obdachlosigkeit den Weg in die Einrichtung gefunden haben. Wer kommt, bleibt unterschiedlich lange: manche nur wenige Monate, manche für viele Jahre.

"Unser Ziel ist es natürlich, dass möglichst viele es wieder schaffen, einen richtigen Job anzunehmen und wieder ganz auf eigenen Füßen zu stehen", so Vatter. Wer allerdings lange Zeit als Obdachloser gelebt hat, dem fällt es zunächst schwer, sich wieder an einen geregelten Tagesablauf zu gewöhnen: "Da hilft der geschützte Bereich dieser Einrichtung ebenso wie die tägliche Begleitung."

Was aber ebenfalls für viele eine gute Erfahrung ist, die sie lange missen mussten: wieder Gemeinschaft und Zusammenhalt erfahren zu können. Dabei helfen Veranstaltungen wie Sommerfest, Karnevalssitzung und Weihnachtsfeier, aber auch das monatliche Kegeln und Kartenspielen mit der KAB Vreden.

Der Sport kommt ebenfalls nicht zu kurz, die hauseigene Bücherei und das Internetcafé erweitern den Horizont. Und nicht zuletzt ist es der seelsorgliche Aspekt in der katholischen Einrichtung, der nach wie vor einen hohen Stellenwert besitzt: Pastoralreferent Paul Bergmann führt viele persönliche Gespräche, macht Krankenbesuche und hält Besinnungstage ab. to

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