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Auch Peta hat im Röring-Stall gefilmt

Kritik an Schweinehaltung

Die Tierschutzorganisation Peta kritisiert nun gleichfalls wie zuvor Animal Rights Watch (Ariwa) die Schweinehaltung auf dem Hof Röring in Ellewick.

VREDEN

, 07.10.2016
Auch Peta hat im Röring-Stall gefilmt

Johannes Röring hatte bei einer Pressekonferenz im September die durch Animal Rights Watch erhobenen Vorwürfe zurückgewiesen.

Erst vor zwei Wochen hatte die Organisation „Animal Rights Watch“ (Ariwa) Videomaterial veröffentlicht, das in den Ställen mehrerer hochrangiger Standesvertreter der Landwirtschaft entstanden war – darunter bei Johannes Röring, CDU-Bundestagsabgeordneter und Westfälischer Bauernpräsident. Jetzt hat die Tierschutzorganisation Peta über Spiegel online' type='' href='http://www.spiegel.de/wirtschaft/peta-tierqualen-in-staellen-von-cdu-bundestagsabgeordneten-a-1115593.html ebenfalls Aufnahmen vorgelegt, die im Stall Rörings entstanden sein sollen.

Wie Dr. Edmund Haferbeck, Rechtsexperte bei Peta, auf Anfrage der Münsterland Zeitung erklärte, seien diese Aufnahmen zwischen Mai und August dieses Jahres gemacht worden: „Wir haben aktuelle Bilder, im Gegensatz zu Ariwa.“ Peta arbeite seit längerer Zeit daran, die Zustände in der Schweinehaltung aufzudecken. Offensichtlich hat die Ariwa-Veröffentlichung Peta überrascht. Inhaltlich deckt sich die Peta-Kritik weitgehend mit den Vorwürfen, die Ariwa bereits zuvor erhoben hatte.

Mängel im System

Haferbeck sprach von systemimmanenten Mängeln. Es seien unabhängig vom Halter immer wieder die gleichen kritischen Haltungsbedingungen. Eine dringend gebotene gesetzliche Verschärfung sei bislang unterblieben. Dafür sei auch Johannes Röring als Politiker mitverantwortlich. Peta habe auch gegen ihn Strafanzeige gestellt, so Haferbeck. Johannes Röring hatte die Kritik an Haltungsbedingungen in den Ställen seiner Familie bereits nach der Ariwa-Veröffentlichung entschieden zurückgewiesen.

Auch sein Tierarzt hatte unterstrichen, dass die Schweine ordnungsgemäß gehalten und versorgt würden. Erkrankte oder verletzte Tiere würden angemessen behandelt. 

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