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Ausstellung von Künstlern aus elf Nationen

Die Schere vereint

Scherenschnitte verbinden die Kulturen: Künstler aus elf Nationen, alle Mitglieder der Amerikanischen Scherenschnitt-Gilde, präsentieren seit Sonntag ihre vielfältigen Scherenschnittkunstwerke im Ersten Deutschen Scherenschnittmuseum am Markt.

VREDEN

von Von Anne Rolvering

, 11.06.2012
Ausstellung von Künstlern aus elf Nationen

Die Ausstellung hat bereits am Eröffnungstag viele interessierte Besucher gefunden.

Die Bandbreite reicht von religiösen Motiven (Naomi Shapira und Archi Granod, beide Israel), über Catherine Winkler Rayround und Walter von Gunten, beide USA (Scherenschnitte im Schweizer Stil) bis zu Sue Throckmorton, Polen (farbenfrohe Werke) und vielen anderen Meistern des Scherenschnitts. Die neue Ausstellung wird bis zum 9. September gezeigt und enthält mindestens ein bis zwei Werke der 29 internationalen Künstler.

Die besonderen Scherenschnitte befinden sich in den Räumen des Museums, zieren die Wände im Foyer, im Cafe oder die Flure der Musikschule. Hermann Pennekamp, der Vorsitzende der Bürgerstiftung, freute sich bei der Ausstellungseröffnung über die vielen internationalen Gäste und hieß Johannes Röring, Landtagsabgeordneter und Bauernpräsident in Westfalen-Lippe, den Landtagsabgeordneten Bernhard Tenhumberg sowie Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch, die stellvertretenden Bürgermeister und Ehrenbürgermeister Bernhard Becking willkommen. „Der gute Zuspruch zur Vredener Bürgerstiftung ist der Verdienst von Hermann und Christel Gebing. Das Scherenschnittmuseum mit seinen Sonderausstellungen ist ein Highlight der Bürgerstiftungen. Damit ist Vreden mitten im kulturellen Leben Deutschlands“, so Hermann Pennekamp. Netzwerk Auch Bürgermeister Holtwisch freute sich über die erste internationale Scherenschnittausstellung und hieß die Gäste in englischer Sprache in Vreden willkommen. „Das was die Mitglieder der Amerikanischen Gilde verbindet, ist die Kunst des Scherenschnittes – ohne das persönliche Netzwerk von Hermann Gebing wäre diese internationale Begegnung nicht möglich,“ betonte Vredens Bürgermeister. Anschließend erläuterte Hermann Gebing, der Leiter des Scherenschnittmuseums, die Geschichte der Amerikanischen Scherenschnitt-Gilde. „Die Idee zu dieser Ausstellung entwickelte sich bereits am 26.4.1994, als mich vier amerikanische

Scherenschnittkünstler in Vreden besuchten. Catherine Winkler Rayround hat sich bis zur Erschöpfung für das Ausstellungsprojekt in Vreden eingesetzt, es war eine logistische Herausforderung,“ erläuterte Hermann Gebing.

 Nach dem letzten klassischen Solo-Querflötenstück von Judith Rolvering, die von Paul Sicking am Klavier begleitet wurde, lud Hermann Gebing die Gäste zur Begegnung und zum Rundgang durch die Sonderausstellung ein. Die Besucher staunten über die vielfältigen Werke und freuten sich über den Kontakt mit den Künstlern.

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