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Bedarf für Kinderbetreuung

Vreden Damit Beruf und Familie unter einen Hut gebracht werden können, braucht es Betreuungsangebote. Wie es mit dem Bedarf speziell für die Gruppe der unter dreijährigen Kinder in Vreden bestellt ist, hat eine Umfrage ermittelt.

06.08.2008

Bedarf für Kinderbetreuung

<p>Szene aus dem Kindergartenalltag: Eine Kindertageseinrichtung steht bei den Eltern kleinerer Kinder als gewünschte Betreuungsform ganz oben auf der Liste. Archiv</p>

Das Ergebnis: 15 Prozent der Befragten gaben ein klares Signal, dass sie eine Betreuung für ihr Kind als wünschenswert ansehen.

Insgesamt hatte der Fachbereich Jugend und Familie des Kreises Borken in Zusammenarbeit mit der Stadt im Januar dieses Jahres 603 Fragebögen an Eltern in Vreden verschickt, die Kinder unter drei Jahren haben. Die Rücklaufquote fiel relativ hoch aus: 55 Prozent der Angeschriebenen schickten die Antworten zurück. Zum Vergleich: Im Kreisdurchschnitt antworteten 51 Prozent, in der Nachbarstadt Stadtlohn 47 und in der Gemeinde Südlohn 36 Prozent. Der hohe Rücklauf stellt somit auch eine aussagekräftige Grundlage dar. So verdeutlichen die Zahlen, dass der Betreuungsbedarf in Vreden mit 15 Prozent eher unterdurchschnittlich ausfällt: Kreisweit liegt er bei 22 Prozent.

In welcher Form würden die Eltern gern ihr Kind betreut wissen? In Vreden belegt zu dieser Frage die Kindertageseinrichtung ganz deutlich den ersten Platz - mit 68 Prozent. Auf Rang zwei kommt aber gleich die Betreuung durch eine geschulte Tagesmutter, ein im Vergleich mit anderen Orten relativ hoher Wert.

Welche Gründe führen die Eltern für den Betreuungsbedarf an? Bei 40 Prozent ist es die Berufstätigkeit sowie die Ausbildung beider Eltern oder der Wunsch, eine solche aufzunehmen. In 35 Prozent der Fälle sind beide Elternteile bereits berufstätig oder in einer Ausbildung.

Entfernung gefragt

Schließlich hat der Fachbereich Jugend und Familie auch erfragt, welche Entfernung die Eltern zu einer Betreuungseinrichtung in Kauf nehmen würden. So konnten sich 52 Prozent eine Distanz von bis zu drei Kilometern zum Zuhause vorstellen, 31 Prozent favorisieren den Nahbereich bis zu einem Kilometer.

Die Umfrage hat übrigens auch Folgen - für viele der Betroffenen positive: Wie die Verwaltung berichtete, konnten einige konkrete Bedarfe bereits erfüllt werden; weitere werden näher geklärt. to

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