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Dabei helfen, die Welt zu verstehen

Vreden Veronika hat ihr kleines Rechteck mit Schmetterlingen bemalt, ihre Mitschülerin Hamrin aus der 6b hat ihr Rechteck mit Wellen gestaltet - "das ist die perfekte Welle", betont sie lachend.

20.08.2008

Ob ihre beiden kleinen Werke im "großen Ganzen" Nachbarn werden - das hängt von Fritz Pietz ab. Der Künstler wird aus den rund 600 kleinen Mosaikstückchen, die die Hoimar-von-Ditfurth-Realschüler in diesen Tagen gestalten, zu dem Schul-Logo - "HvD" - in einer Größe von drei mal drei Metern zusammenfügen. An diesem Mittwochmorgen sind nur die Schwarz- und Grautöne für das "H" und das "D" an der Reihe, am heutigen Donnerstag sind die Schüler für das rote "V" kreativ - und spontan: "Malt, was Euch einfällt, bitte mit zwei Farbtönen. Nur keine Buchstaben, die Farben neben- und nicht übereinander", gibt Pietz den Schülern mit auf den Weg. Die fackeln nicht lange und malen Wellen, Zick-Zack-Linien, Kreise und, und, und...

Symbolhaft

Das Mosaik ist geradezu symbolhaft für die zehn Jahre, auf die die Hoimar-von-Ditfurth-Realschule jetzt zurückblickt: Ob Unterricht in Deutsch, Mathe oder Englisch, Projektarbeit in der Heidelandschaft oder im Musiktheater, Einsatz bei den Streitschlichtern, Austausch mit Schülern aus dem polnischen Kaczorow - "Wir wollen helfen, die Welt zu verstehen" hat es das Kollegium jüngst bei der Neuauflage des Schulprogramms zusammengefasst, worum es ihnen schwerpunktmäßig geht.

Immer neue Ideen

"Gerade im letzten Schuljahr ist mir klar geworden, was wir alles geschafft haben", blickt Schulleiterin Angela Köppen - von Anfang an dabei - jetzt zurück. In manchen Dingen habe man - im positiven Sinne - Routine, gleichwohl entwickele sich eine Schule, egal wie alt, immer weiter, betont sie: Neu sei ab diesem Schuljahr die Hausaufgabenbetreuung der Schüler aus dem Jahrgang zehn für die Fünftklässler. Verpflichtenden Unterricht gibt es an der Realschule schon an zwei Nachmittagen die Woche - das Thema Ganztags sei damit sicher noch nicht am Ende, blickt Köppen voraus. "Eine Schule ist immer im Aufbau, was das Programm anbelangt", betont sie, "es gibt immer neue Ideen." ewa

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