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Endspurt an den Schulen

Baumaßnahmen

VREDEN Die Handwerker haben die Regentschaft übernommen, wo sonst die Lehrer Lesekünste vermitteln, neue Stundenpläne erstellen oder die Schüler im Sportunterricht ordentlich ins Schwitzen bringen.

von Von Thorsten Ohm

, 20.08.2010
Endspurt an den Schulen

<p>Die Erneuerung des Hallenbodens der Rundsporthalle ist auf die Zielgerade gegangen.</p>

Auch in diesen Sommerferien gibt es in den Vredener Schulen Bau- und Sanierungsmaßnahmen. Dabei liegt das Besondere in diesem Jahr in dem Umstand, dass drei größere Vorhaben eines gemeinsam haben: Für ihre Finanzierung fließen öffentliche Gelder aus dem "Konjunkturpaket II". Die umfangreichsten Arbeiten finden derzeit an der Marienschule statt - und sie befinden sich gerade im Endspurt, wie Franz Ahler von der Stadt Vreden gestern auf Anfrage der Münsterland Zeitung zum Stand der Dinge erklärt. Wenn das neue Schuljahr am Montag, 30. August, beginnt, dürfte also der Marienschule ein Erweiterungsbau zur Verfügung stehen, der ihr neue Möglichkeiten zur Gestaltung des Angebots der "Offenen Ganztagsschule" schenkt. Drei neue Räume Insgesamt sind nun drei neue Räume geschaffen worden. Der größte davon umfasst einen Bereich von 75 Quadratmetern. Er soll dazu dienen, jenen Schülern einen angemessenen Platz zur Einnahme ihres Mittagessens zu geben, die von dieser Betreuungsmöglichkeit Gebrauch machen. Unmittelbar daran angegliedert findet sich eine Essensausgabe. Insgesamt konzentriert sich damit nun die "Offene Ganztagsschule" auf den Erdgeschoss des Gebäudes. Mit den neuen Räumlichkeiten sind auch bessere Bedingungen geschaffen worden, um am Nachmittag die pädagogische Betreuung der Kinder durchführen zu können. Dazu zählt übrigens auch der Raum, der vormals für die Zwecke des Schulkindergartens zur Verfügung gestanden hat."Sehr zuversichtlich" Zum Ablauf der Arbeiten sagte Ahler: "Es liegt alles im Plan. Wir sind sehr zuversichtlich, dass die Maßnahmen bis Schuljahresbeginn abgeschlossen sind." Die Gesamtinvestitionen für diese Maßnahme belaufen sich auf circa 430.000 Euro.

Sehen und spüren werden sicherlich nicht nur die Schüler, sondern auch die zahlreichen Sportler die Erneuerung, auf die sie bei ihrem nächsten Besuch in der Rundsporthalle treffen werden: Dort wird im Augenblick der Hallenboden vollständig saniert. Dass es zu diesem Schritt gekommen ist, hat seinen Grund im Alter des Gebäudes: Die Halle existiert inzwischen schon mehrere Jahrzehnte, und wird, als größte Sporthalle der Stadt Vreden, seitdem intensiv genutzt. Entsprechend als normal ist also der Verschleiß des jetzt erneuerten Hallenbodens anzusehen. Durch die neue Unterkonstruktion sei es auch möglich geworden, eine Dämmung neu einzuziehen. Der Boden als solcher ist inzwischen verlegt worden.

In der nächsten Woche ist zum Abschluss vorgesehen, die für die Sportler notwendigen Linien aufzutragen. Damit wird die Maßnahme abgerundet, zu der außerdem die Erneuerung der Eingänge und der Lautsprecheranlage gehörten. In den Herbstferien ist noch geplant, als "i-Tüpfelchen" einen neuen Prallschutz anzubringen. Bereits vor zwei Jahren hatte es erste Sanierungsmaßnahmen für die Hamalandhalle gegeben, die nicht zuletzt die Umkleiden betrafen. "Damit haben wir jetzt praktisch eine völlig neue Halle", freut sich Ahler. Die Investition für die jetzt dazu erfolgten Schritte liegt bei 170.000 Euro.

Als Abrundung zu verstehen ist auch die dritte Schulbaumaßnahme dieses Sommers: Mit der Erneuerung der Fassade des Verwaltungstraktes wird dieser angepasst an die bereits im vergangenen Jahr durchgeführte Maßnahme. Die dafür eingesetzten Mittel liegen bei 110.000 Euro.

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