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FC Vreden braucht mehr Platz

Starker Zulauf

Erst vor Ort auf dem Gelände des FC Vreden, dann im kleinen Sitzungssaal beschäftigten sich die Mitglieder des Sportausschusses mit einem Antrag des FC Vreden: Der Fußballclub möchte bauen: Vier Umkleidekabinen, Toilettenanlagen, einen Schulungs- und einen Jugendraum.

VREDEN

von VonAnne Winter-Weckenbrock

, 13.06.2012
FC Vreden braucht mehr Platz

Mittwochabends auf dem FC-Gelände: Hinter der Zuschauerbank stellt sich der Vorstand das Gebäude vor.

Markus Pennekamp vom Vereinsvorstand stellte in einem kurzen Vortrag die Eckpunkte des Vereins dar: Der FC habe weit über 500 Mitglieder, davon 300 Jugendliche. Neun Seniorenteams, vier Mädchenteams und bald zwei Frauenmannschaften jagten dem runden Leder nach. „Wir haben Zulauf in der Jugend, und wir leisten starke Jugendarbeit“, betonte Pennekamp. Vredener Jugendliche sollten in die Seniorenmannschaften wechseln – dieser Ansatz werde seit einigen Jahren verfolgt: „Wir verwenden das Geld für die Jugend und nicht für Spieler von auswärts.“

Der Zulauf von den männlichen wie weiblichen Nachwuchskickern sei aber zunehmend eine Herausforderung im Trainings- wie im Spielbetrieb. Deswegen bestehe schon länger der dringende Wunsch nach mehr Räumen. Nach bisherigen Kalkulationen des Vereins würden die Baumaßnahmen rund 450 000 Euro kosten – finanziert werden solle dies über ein Darlehen beim Landessportbund, über Eigenleistungen des Vereins – und über einen Zuschuss von der Stadt Vreden. Über die Höhe dieses Zuschusses könne aber bislang noch nichts gesagt werden, antwortete Pennekamp auf die Frage nach konkreten Zahlen aus dem Ausschuss. „Das ist aber doch auch erst der Anfang“, relativierte Reinhard Laurich (SPD). Die Verwaltung solle erst einmal prüfen – das meinte auch Theo Humberg (CDU). Die Arbeit des FC sei höchst anerkennenswert. Aber der Bedarf nach mehr Räumlichkeiten solle zunächst von der Verwaltung ermittelt werden – auch im Vergleich mit anderen Vereinen. Die Frage nach einer Fusion des FC mit der SpVgg Frage durfte – natürlich nicht – unerwähnt bleiben, und Bernd Kemper als Erster Beigeordneter stellte sie aus Erfahrung: „Jeder Beigeordneter, der nach Vreden kommt, nimmt sich die Gespräche vor“. Er könne nicht sagen, was in 20, 30 Jahren sei, so Markus Pennekamp. Im Moment hätten die Vereine aber einen solchen Zulauf, dass es bei einer Fusion zehn E-Mannschaften gäbe, und auch im Seniorenbereich bis zu sieben: „Das gibt es in keiner Stadt, dann gehen die Spieler weg“, war er sich sicher.  

Die Verwaltung wurde beauftragt, den Bedarf für die Baumaßnahme festzustellen – beschlossen werden soll rechtzeitig vor den Haushaltsplanberatungen für 2013.

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