Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Faustschlag bringt Vredener in den Knast

11.08.2008

Vreden Kein überzeugendes Alibi konnte jetzt ein 39-Jähriger aus Vreden dem Amtsgericht in Ahaus vorweisen, der sich wegen Körperverletzung verantworten musste. Das Gericht war von seiner Schuld überzeugt, einen 31-jährigen Mann ohne Grund geschlagen zu haben, und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von drei Monaten ohne Bewährung.

Der Angeklagte war "Bewährungsversager" und schon mehrere Male mit dem Gesetz in Konflikt gekommen. Er hatte vehement abgestritten, dem 31-Jährigen am 15. September des vergangenen Jahres um 11.45 Uhr am alten Stadtgraben einen Faustschlag versetzt zu haben. Beide Männer waren nach Darstellung des Geschädigten mit dem Fahrrad aneinander vorbeigefahren, als der Angeklagte zum Schlag ausholte, den 31-Jährigen aber verfehlte. Als dieser abstieg, hielt auch der 39-Jährige an und verpasste ihm einen Faustschlag ins Gesicht, der eine Schädelprellung und ein Hämatom am Auge nach sich zog. Der Geschädigte fuhr sofort danach zur Polizei und erstattete Anzeige gegen den Angeklagten, der ihn in der Vergangenheit schon des öfteren in der Stadt bedroht und beschimpft hatte.

Zeugen benannt

In der Hauptverhandlung blieb der 39-Jährige dabei, nicht der Täter gewesen zu sein. Er habe einen Zeugen, bei dem er an dem Tag zur fraglichen Zeit einen Termin gehabt habe, den er wahrgenommen hätte. Der Zeuge, der Bewährungshelfer des Angeklagten, bestätigte in der Hauptverhandlung, dass er den 39-Jährigen in der Mittagszeit für 12 Uhr an diesem Tag bestellt habe. Der Mann sei auch erschienen.

Das Gericht war jedoch der Auffassung, dass der Angeklagte nach dem Angriff durchaus noch zeitlich die Möglichkeit gehabt hätte, pünktlich zu der Verabredung zu kommen. ek

Lesen Sie jetzt